Pasa graphe Theopneusos – mein Lieblingstext!

Margit Ricarda Rolf

Einer der Gründe eine Zeugin Jehovas zu werden, war,
dass diese aus den ernsten Bibelforschern hervorgegangen sind.
Ich verstand mich die 15 Jahre meiner Zugehörigkeit
immer als Bibelforscherin.

Ich musste allerdings direkt nach meiner Taufe feststellen, dass
genau das nicht erwünscht war.

Jürgen Brietzke, unser Sekretär und Wolfgang Baumunk,
der VA unterstellten mir einen isebellschen Geist und ermahnten mich, dem treuen und verständigen Sklaven nicht voraus zu eilen. wenn es neues Licht gäbe, würde das schon im Wachtturm stehen.
Dazu bräuchte man ganz bestimmt keine Schwester!

Der Text aus Tim. 3:16,17  ist ausgezeichnet geeignet, zu erklären und zu verstehen,
was bei den Zeugen Jehovas (und anderswo) so gründlich schief läuft.

Der Text lautet in der Interlinear-Übersetzung  griechisch – deutsch:

 

Luther übersetzt:

Denn ALLE Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung,
zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes
vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.

Einheitsübersetzung

Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung,
zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
so werde der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.

Die gute Nachricht

Alles, was in den heiligen Schriften steht, ist von Gottes Geist eingegeben
und verhilft dazu, den Willen Gottes zu erkennen, die eigene Schuld einzusehen,
sich Gott wieder zuzuwenden und ein Leben zu führen, das ihm gefällt.
So trägt es dazu bei, dass der Mensch, der sich Gott zur Verfügung gestellt hat,
zu allem Guten fähig ist.

Das neue Testament nach Zink

Denn die ganze heilige Schrift entstammt Gottes Geist und hilft dir,
die Wahrheit zu begreifen, den Menschen zur Selbsterkenntnis zu helfen,
sie zu bessern, sie zur Gerechtigkeit zu erziehen.
Denn ein Mensch, der Gott dient, soll allen Anforderungen gewachsen
und zu jedem guten Dienst ausgerüstet sein.

Die heilige Schrift Schlachter

Jede Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung,
zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk ausgerüstet.

Neue Welt Übersetzung  Zeugen Jehovas

Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren,
zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung
in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei,
für jedes gute Werk.vollständig ausgerüstet

______________________________________________________________


Die Texte sage doch scheinbar alle dasselbe. –  Aber ist das wirklich so ? 

„Pasa“ kann heißen: jede, alle, ganz

Man könnte also übersetzen:

Jede von Gott inspirierte Schrift ist nützlich oder

alle von Gott inspirierten Schriften sind nützlich oder

die ganze von Gott inspirierte Schrift ist nützlich.

Welche Schrift oder Schriften sind denn gemeint?

Alle heiligen Schriften auf diesem Planeten aller Religionen ohne Ausnahme
oder nur eine bestimmte Schrift, und wenn,  welche ?

Nützlich für wen ? –  Für den Menschen Gottes, also alle Gläubigen Menschen
auf diesem Planeten oder nur für jene, die Gott dienen, also Priester, Geistliche ?

Zu welchem Zweck? Zur Überführung (von was?) und Zurechtweisung ?
Das würde das Verhältnis zwischen mehreren Menschen regeln.
Zur Belehrung und Selbsterkenntnis ?
Das träfe das Verhältnis zwischen Mensch und Gott.

Diesen Text kann man nur verstehen, wenn man berücksichtigt unter welchen Umständen er geschrieben wurde.

Timotheus, an den er gerichtet war, hatte sich von seinem Lehrer und Mentor Paulus getrennt und ging fortan eigene Wege. Aus Sorge um seinen noch jungen Schüler verfasste Paulus diesen sehr persönlichen Brief an Timotheus und ermahnte ihn dringend, nicht vom Weg abzuweichen und sich im Zweifelsfall immer an die Schrift zu halten, weil diese gottgehaucht war, was den Juden heilig galt.

Paulus war Jude.  Timotheuas war Jude.  Für beide war völlig klar,
was Paulus gemeint hatte.   Als die Schrift bezeichneten die Juden
des ersten Jahr die Thora mit einigen Ergänzungen, die später nicht
in den biblischen Kanon einflossen.
Schreiber und Empfänger wussten also beide, auf welche Schriften sich Paulus bezog.

Was machen nun aber die Zeugen Jehovas daraus ?

Sie behaupten sowohl das alte Testament, als auch das neue Testament,
oder wie sie es nennen, die hebräischen und die griechischen Schriften seien von Gott inspiriert.  – Das gibt der Text jedoch nicht her.

Paulus wäre sicher niemals so anmaßend gewesen, seinen gerade an Timotheus verfassten Brief als von Gott inspiriert zu bezeichnen.  –  Aber genau dieser Brief ist inzwischen
Teil des biblischen Kanons, zusammengestellt (325 n. Chr.) von einem politischen Herrscher, der sein Christentum zur Staatsreligion erhob und ganz sicher nicht im Sinne hatte gottesfürchtige Menschen zu schaffen, sondern leicht zu regierende Untertanen.
So sind die Worte des Thomas-Evangeliums nicht in den biblischen Kanon eingeflossen, die etwa lauten:

Hebe einen Stein auf und du findest Gott, nimm ein Holz zur Hand und du findest Gott,
Gott wohnt nicht in Häusern!

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sich noch intensiver mit den Texten der Bibel auseinander zu setzen, für den ist dieser Text eine Hilfe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier wird behauptet, das neue Testament sei schon deshalb inspiriert, weil es üblich war, den Schriften des alten Testamentes die Schriften des Paulus beizufügen.

Mich überzeugt dieses Argument nicht. Es war auch üblich den Schriften das Evangelium der Maria Magdalena beizufügen. Dennoch wurde es aus politischen Gründen in den biblischen Kanon nicht aufgenommen.

Die Zeugen Jehovas behaupten,  die Bibel, wie wir sie heute kennen,
sei zwischen 1513 vor Chr. bis 98 n. Chr aufgeschrieben worden. (S. 49 Paradiesbuch).
Sie glauben tatsächlich die Evangelien wären von den Aposteln aufgeschrieben worden. Heute weiß man, dass das nicht stimmt und Unbekannte die Evangelien nach Matthäus oder nach Markus verfasst haben, die letzten etwa 200 Jahre nach Christi Tod.
Jene also, die das neue Testament schrieben, haben Jesus persönlich nie gekannt!

Mit der Frage, ob die Bibel von Gott inspiriert ist oder nicht,
steht das ganze Glaubensgebäude der Zeugen Jehovas,
Jeder Aussteiger tut also gut daran, diese Frage für sich zu klären.

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –
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Walter – Bilder der Zeugen wirken nach – Lots Frau!

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –
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Du sollst nicht töten

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –

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Das System Zeugen Jehovas

Veröffentlicht am 13.06.2017 :

21.000 Zeugen Jehovas leben in Österreich. Robert Jagarinec ist nicht mehr dabei.
„Als ich begonnen habe, kritische Fragen zu stellen, bin ich gegen eine Mauer gelaufen.
Da habe ich beschlossen, zu gehen“, erzählt der Familienvater.
.                                                                                    Quelle: https://www.wahrheitenjetzt.de

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –
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Wachtturm-Opfer Gedenktag 2017 – Oliver Wolschke

Oliver Wolschke auf Facebbook :

T2

Text 3

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –
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WachtturmOpfer-Gedenktag – Johanna von Les Lilas

Johanna von Les Lilas auf SoundCloud :

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Johanna von Les Lilas :
Der 26.07.2017 ist der Gedenktag aller Opfer der Wachturm Gesellschaft, oder besser bekannt als Zeugen Jehovas. Aussteiger verlieren in den meisten Fällen jeglichen Kontakt zu Familie und Freunde. Die Folgen sind meistens katastrophal. Oft lebenslänglich. An dem heutigen Tag erheben wir unsere Stimmen. Für unsere Familien und unsere Herzen.

auf SoundCloud

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Wachtturmopfer Gedenktag 2017 – Uwe zum Thema „Depression und Suizid“

Uwe Schöning  auf YouTube :

T2

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –
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Wachtturmopfer Gedenktag 2017 – Barbara Kohout

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Wachtturmopfer Gedenktag 2017 – Der erste Tag im neuen Leben

Walter Schöning  auf YouTube :

Der Tag danach – oder besser:    Der erste Tag im neuen Leben

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –
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Wachtturmopfer Gedenktag 2017 – Kindesmissbrauch bei den Zeugen Jehovas

… zum Mittwoch, 26. Juli 2017 :

Vortrag – Aufforderung – Beweise – und (im Schluss-Satz) die Katastrophe …

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –
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Keine Antwort = Schuldeingeständnis?

Ich greife immer wieder gern Aktivitäten anderer Aussteiger auf und reagiere darauf auf meine Weise.

Bekannt ist, dass zu jenen Aussteigern auch + gehört. Seine Stärke ist die Videobearbeitung.

Er hat eine Nachlese zum Kongress 2017 vorgenommen und dabei ein Video aufs Korn genommen, dass dort offensichtlich öffentlich vorgeführt worden ist.

Das Video findet ihr hier  Er behauptet, die WTG würde bei ihren Videos Spiegelmagie benutzen, also genau jene Technik, die die WTG Rockmusik unterstellt und von der sie behauptet, rückwärts gespielt würde man dämonische Anweisungen hören.

Ich habe die Zeugen Jehovas angeschrieben und erwartungsgemäß keine Antwort erhalten. Daher veröffentliche ich meinen Brief und überlasse es der Öffentlichkeit aus der Nicht-Antwort ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.

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Die unsinnige Schuld

Monotheistische Religionen arbeiten gern mit dem Thema Schuld oder Sünde.

Schon als kleine Kinder werden wir aufgefordert: „Entschuldige dich!“ Nimmt man das Wort auseinander, ergibt sich ent-schuldigen, was soviel bedeuten wie, von Schuld befreien oder frei sprechen.

Wir werden aufgefordert Sünden zu vergeben, damit Gott uns vergibt. Damit wird viel Schindluder getrieben.

Eine biblische Szene zeigt, wie falsch dieser Text verstanden wird.

Jesus heilt (angeblich) Menschen. ein Gelähmter liegt auf einer Trage und die Pharisäer wollen Jesus auf die Probe stellen und fragen, ob es am Sabbat erlaubt sei, zu heilen. Er fragt sie, was leichter sei, zu sagen „Deine Sünden sind dir vergeben“ oder „Steht auf, nimm dein Tragbrett und geh“. Er vergibt dem Sünder die Sünde und fordert ihn auf aufzustehen und zu gehen, was dieser tut.

Nun mag man an Gott, Jesus oder wunder glauben, oder es bleiben lassen. für mich zeigt dieser Text, Jahrhunderte bevor die Medizin so weit war, dass Jesus den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Schuldgefühlen kannte. Wir nennen das heute psychosomatische Krankheiten.

Was würde es nützen, wenn ich – ein kleiner Mensch – einem anderen Sünde oder Schuld vergebe, wenn er sich selbst nicht vergibt – oder, wenn er danach weiter sündigt oder Schuld auf sich lädt? Wenn es einen allmächtigen Gott gäbe, könnte der Sünden vergeben. (Ich bezweifel, dass das so ist.)

Ich glaube eher an das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Wenn ich verstanden habe, dass mein handeln falsch war und es aus Einsicht nicht wiederholen würde, braucht es weder ent-schuldigung, noch Vergebung. Ich habe ja gelernt und nehme das Gelernte mit. Beharrt jemand auf einer Entschuldigung, hat er keine guten Beweggründe. Dann geht es nur um eine Formalität. Auf die kann man auch verzichten.

Viel besser ist es, jemandem zu sagen, dass einem eine Handlung Leid tut, dass man bedauert so und nicht anders gehandelt zu haben. Aber wir können die Vergangenheit nicht ändern. Niemand kann das!

Nun mag jemand einwenden, das sei Wortklauberei. Aber das ist es nicht.

Eine vollendete Handlung in der Vergangenheit zu bedauern ist es völlig anderes, als vom Geschädigten zu erwarten, dass er in der Gegenwart und für die Zukunft eine Handlung entschuldigt.

Wenn es die Reinkarnation gibt oder Wiedergeburt. dann könnten wir nach unserem Tod entscheiden, ob wir eine Lektion gelernt haben oder nicht. sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, könnten wir sozusagen das nächste Level probieren. Sind wir es nicht, können wir die Lernaufgaben wiederholen.

Von dieser Entscheidung wird uns ganz sicher keine Ent-Schuldigung eines Menschen frei sprechen können. Deshalb halte ich Entschuldigungen nicht nur für sinnlos, sondern auch für Augenwischerei. Sie bringen unser Leben, unsere Welt nur scheinbar in Ordnung.

Wenn jemand wirklich Schuldgefühle hat, muss er mit sich selbst (vielleicht mit Hilfe anderer) die Situation betrachten und schauen, was er bei sich korrigieren kann. Nur dann kommt es tatsächlich wieder ins Gleichgewicht.

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Muttertag – Eine DER WAHRHEIT AUF DER SPUR Geschichte

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Was nicht in der Bibel Steht

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Das Judas-Evangelium – Bibelforschung

Zeugen Jehovas kennen das Judas-Evangelium gar nicht. Viele Christen ebenfalls nicht.

Und du?

Nach dem Judas-Evangelium ist Jesus nicht körperlich auferstanden, sondern lebt schlicht im Geist weiter. Es ist umstritten. Wundert ja auch nicht, entzieht es es doch allen Kirchen die Grundlage.

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War Jesus Vegetarier?

In diesem Video wird eine ungeheuerlich Behauptung aufgestellt.

Danach hätte die frühe Kirche die Bibel gefälscht, angefangen bei dem Gebot bei Noah nach der Sintflut, Fleisch essen zu dürfen, über gefälschte Speisevorschriften über Brand- und Schlachtopfer, bis hin zu Paulus, der schrieb, man dürfe Opferfleisch auf dem Markt kaufen, ohne nach der Herkunft zu fragen.

Ich habe dieses Video erst gestern entdeckt und angesehen.

Es würde tatsächlich Sinn machen, wenn Jesus und seine Vegetarier gewesen wären, denn es würde sowohl zu der über ihn überlieferten Ethik passen, als auch zu seiner Aufforderung ein bescheidenes Leben zu führen.

Haltet ihr es für denkbar, dass Bibelfälschungen so dreist waren, dass die ursprüngliche Lehre Jesu ins Gegenteil verkehrt worden ist?

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Die angeblichen Anfänge des Monotheismus

Hier wird einmal schön zusammen gefasst, was ich so alles über die Bibel während meines Ausstiegs gelernt habe.
Ein Muss für jeden Aussteiger!

Und weil es so schön ist noch eins:

und damit überfordere ich euch jetzt:

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35 Jahre Paradies? …nur in der Hölle ist es schöner…

Je länger man dieses Buch liest, um so mehr kommt man zu dem Gedanken: es gibt echte Verlierer auf diesem Planeten.

Als Hamburgerin konnte ich mich hinein fühlen in das Leben in einer Kleingartenkolonie, die Sturmflut von 1962 mit ihren Folgen für die Familie, die Armut danach.

Der Verlust von Kindern prägte das Leben dieses Mannes ebenso, wie der Wunsch nach einer heilen Familie. Wen wundert es also, dass er von den Zeugen gefischt wurde.

Schwieriger zu verstehen sind der Aufstieg über den Dienstamtsgehilfen zum allgemeinen Pionier und Ältesten, trotz des hartnäckigen Widerstandes anderer Ältester, der die ganze Familie vereinnahmte.

Der Autor gibt Einblick in die vielen internen Kämpfe innerhalb der Ältestenschaft, wie ich sie selbst auch erlebt habe, als mein Ex-Mann allgemeiner Pionier werden wollte. Intrigen, Neid, Menschenverachtung prägen die Ältestenschaften und zeigen Abgründe der Menschen auf, unter dem Deckmantel der Nächstenliebe.

Schließlich zerbricht die Familie.

Hass tritt an die Stelle, wo Liebe regieren sollte. Zurück bleiben zerstörte Menschen. Das macht nahezu sprachlos.

Ich habe das Buch gestern Abend angefangen zu lesen, war heute vormittag unterwegs und konnte nicht umhin, mich ihm sofort wieder zuzuwenden. Habe nun fertig. 155 Seiten, so geschrieben, dass man es nicht weg legen mag.

…sagt Leseratte Ricarda

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Immer dieselben Geschichten

Es hat sich bis heute offensichtlich nichts geändert bei den Zeugen. Politikern und Behörden ist das alles bekannt. sie sehen aber keinen Handlungsbedarf.

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Kindesmissbrauch – Schriftwechsel 2010

Solche Antworten wie diese vom Bundesministerium sind entmutigend.
Das geht jetzt schon seit Jahren so.  –  Dabei hätte die Regierung zu jeder Zeit
die Möglichkeit gehabt,  die Kinder effektiv zu schützen.
Das Bla-bla, das hier folgt sind Ausreden.
Australien hat gezeigt, wie man vorgehen kann.


Folgendes Schreiben kursierte im Netz und wurde mir zugespielt.
Ich fühlte mich verantwortlich, sofort tätig zu werden und wurde dafür
besonders von den Infolinkern verhöhnt und angegriffen:

Jetzt erst stellt sich heraus, dass meine Sichtweise jedenfalls berechtigt war.
Was fehlt ist die Haftung jener, die untätig geblieben sind.

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –
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Konja bei Vera

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Nicht in meinem Namen – Bodo Wartke

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Denise Chocobom

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Kolja Simon Rohde

Es muss noch immer viel getan werden, um Öffentlichkeit herzustellen.

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Ein Tag für ein Jahr – ein Jahr für ein Jahr

Na die Insider wissen schon…

Ich finde es schon merkwürdig. Ich war 15 Jahre dabei und mache 15 Jahre Ausstiegsarbeit – und bin durch mit dem Thema!

Ich erinnere mich noch genau…

Ich hatte so ein Interview, und die Journalistin sagte ungefähr: „Sie reden immer noch von Ihren Brüdern….“ Ja, genau so habe ich empfunden. Ich war nicht gegen meine Brüder und Schwestern, sondern gegen eine Organisation.

Das hat sich inzwischen völlig geändert!

Ich bin noch immer mit Ex-Brüdern per Du. Ich fühle mich Ex-Brüdern noch immer verbunden. Den Brüdern schon lange nicht mehr! Ich bin auch innerlich per Sie.

Wenn ich sie sehe, an den Bahnhöfen, in Fußgängerzonen oder irgendwo, dann sind sie weit weg. Und dann denke ich an Barbara. 15 Jahre bei mir, 60 bei ihr? Dann wäre sie genau wie alt?

Ich habe genug Zeit verschwendet.

Für mich bin ich klar. Für meine Ex-Brüder bin ich da – in Grenzen. Für die Eingeschlossenen definitiv nicht!

Es irritiert mich trotzdem, dass ich 15 Jahre dabei war – 15 Jahre in der Ausstiegsarbeit – und erst jetzt fängt es an, mir egal zu sein.

Ich gehe an diesen Wachtturmverkäufern vorbei, habe weder den Wunsch sie zu grüßen, noch zu lächeln, sie zu ignorieren oder Mitleid mit ihnen zu haben. Es sind Fremde. Ohne jeden Bezug zu mir, zu meinem Leben, zu meiner Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft.

Sie haben so gar nichts mehr zu tun, mit Gunda, Harald – meinen Zieheltern – Anita, Marianne, …war da noch wer? Klaus vielleicht…

Das ist alles schon so lange her. Es berührt mich kaum noch. Fremde, die mit meinem Leben heute nichts zu tun haben.

Und das ist ein Grund zur Freude.

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