Archiv für die 'Zeugen Jehovas' Kategorie

Ursula Caberta – ohne Büro???

Ich hatte gerade das Unvergnügen Ursula Caberta zu begegnen. Wir fuhren gemeinsam vom Hauptbahnhof, richtung Airport. Sie saß kaum (ich saß hinter ihr), da hörte ich: “Caberta. Hallo, meine Liebe. Wir haben heute um 13 Uhr eine Pressekonferenz. Johanneswall 4. Ja. Ja, du bist ja keine Journalistin, da kommst du nicht rein. Dann muss ich wohl dafür sorgen… Ich würde mich freuen, wenn du kommst. Und um 15 Uhr treffen wir uns dann noch mit ein paar Leuten.” (Aus dem Gedächtnis zitiert).

Von unseren Jugendlichen wissen wir ja, dass sie in Ermangelung eines eigenen Büros in U- und S-Bahn über so ziemlich alles sprechen. Datenschutz???

Wir sind ja auch froh, dass man Frau Caberta die Arbeitsgruppe Scientologie weggenommen und in die Hände des Verfassungsschutzes gelegt hat. Deshalb hat sie sich ja jetzt auf die Esoterik-Szene gestürzt. Aber dass die arme Ursula Caberta jetzt ihre Amtsgeschäfte in der S-Bahn erledigen muss……



Erstellt am Dienstag 6. September 2011
Unter: Allgemein, Sektenausstieg, Zeugen Jehovas | Keine Kommentare »

Rundfunk sucht ehemaligen Zeugen Jehovas

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) plant ein Online-Spezial anlässlich des Papst-Besuchs im September. Es soll eine Website zum Thema “Was glaubst du?” entstehen, die die religiöse Vielfalt Berlins widerspiegelt. Dabei sollen so viele Facetten wie möglich abgedeckt werden und vor allem unterschiedliche Menschen zu Wort kommen – gläubige wie ungläubige gleichermaßen.

Dabei sollen kurze Videos in einer Länge von ca. 2 min entstehen, eine Art “Mini-Portraits” einer Person, in denen die Teilnehmer über ihren Glauben sprechen: Welchen Bezug haben Sie zum Glauben? Warum glauben Sie? Was stört Sie am Glauben? Welchen Einfluss hat der Glaube auf Ihren Alltag?

Wir portraitieren dabei Katholiken, Protestanten, Muslime, Juden, aber auch Agnostiker und Atheisten. Darüber hinaus würden wir gern einen ehemaligen Zeugen Jehovas, also einen Aussteiger portraitieren, der erzählen kann, was für ihn persönlich der Glaube bedeutet hat, welchen Einfluss er auf sein Leben genommen hat und wie er heute darüber denkt. Voraussetzung an den Teilnehmer ist lediglich, dass er oder sie in Berlin lebt und Deutsch spricht.

Der Dreh ist geplant ab nächster Woche in Berlin, der genaue Termin ist aber bis Ende August flexibel und dauert in der Regel 2-3 Stunden.

Interessenten melden sich bitte unter: rundfunkberlinbrandenburg@yahoo.de

Erstellt am Mittwoch 10. August 2011
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Zeugen Jehovas – geschmacklose Kondulenzbriefe

Unlauterer Wettbewerb?

Kirchen kritisieren aufdringliche Missionsbriefe der Zeugen Jehovas

Evangelische und katholische Kirche in Aachen kritisieren Missionsbriefe der Zeugen Jehovas an Angehörige von Verstorbenen. Diese in mehreren Fällen dokumentierten Schreiben an Angehörige, die in Todesanzeigen eine Adresse angegeben hatten, häuften sich, berichteten die Ökumenebeauftragten.

Kirche im Bistum Aachen
Die Anschreiben der Zeugen Jehovas gäben sich zunächst als Kondolenzbriefe aus, verbreiteten dann aber im Weiteren ihre Lehrinhalte, so Herbert Hammans und Armin Drack am Mittwoch. Die Schreiben ähnelten sich in Stil, Sprache und Themen so sehr, dass dahinter eine generelle Strategie der christlichen Sondergemeinschaft vermutet werden dürfe, erklärten die Ökumenbeauftragten. Die Absender stammten nicht nur aus dem Stadtgebiet von Aachen, sondern etwa auch aus Monschau oder sogar aus Frankfurt am Main. Allerdings gebe es gegen diese unerwünschten Postsendungen kaum juristische Handhabe, hieß es.

Die Zeugen Jehovas gehören zu den bekanntesten nichtkirchlichen Religionsgemeinschaften in Deutschland. Weltweit geben die Zeugen Jehovas die Zahl ihrer Mitglieder für das Jahr 2010 mit 7,5 Millionen an, davon rund 160.000 in Deutschland. Die deutsche Zentrale hat ihren Sitz in Selters im Taunus.

Fundamentalistischen Auslegung biblischer Texte
Ihren Ursprung hat die Bewegung im 19. Jahrhundert, als der Adventistenprediger Charles Taze Russell in den USA einen eigenen Bibelstudienkreis gründete. Unter seinem Nachfolger Joseph Franklin Rutherford (1869-1942) wurden die Zeugen Jehovas ab 1917 zu einer straff geführten Organisation. Die „Leitende Körperschaft“ in Brooklyn versteht sich als „Offenbarungs- und Verbindungskanal Jehovas“, deren Anweisungen und Bibelinterpretationen die Mitglieder weltweit zu folgen haben.

Die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft beruht auf einer fundamentalistischen Auslegung biblischer Texte. Kirchliche und staatliche Sektenexperten werfen der umstrittenen Gemeinschaft totalitäre Strukturen vor. Die Zeugen Jehovas sind gegen politische Betätigung und lehnen die Ableistung von Wehrdienst strikt ab.

Quelle: http://www.domradio.de/aktuell/74038/unlauterer-wettbewerb.html

Kommentar:
Auch zu meiner aktiven Zeit als Zeugin Jehovas habe ich es als grenzwertig betrachtet, wenn behinderte oder alte Brüder und Schwestern dem Rat der Gesellschaft folgten und ihren Predigtdienst durch Kodulenzbriefe erledigten. Ich fand es einfach geschmacklos.

Da stirbt ein Mensch. Die Angehörigen trauern, haben ihre ganz eigenen Glaubensüberzeugungen und nun erhalten sie Post von einem völlig fremden Menschen, der weder den Verstorbenen gekannt hat, noch in irgendeiner Beziehung zu den Hinterbliebenen steht. Der Briefeschreiben kann überhaupt nicht beurteilen, ob der Tod von den Hinterbliebenen als Trauma erlebt wird oder als Erlösung, z. B. nach langer Krankheit. Er weiß weder, ob der Tod auf natürliche Weise eintrat oder jemand womöglich nachgeholfen hat. So etwas steht gewöhnlich nicht in Todesanzeigen.

Genausowenig steht dort, ob der Verstorbene und/oder die Hinterbliebenen an Gott glauben oder Atheisten sind. Und nun werden sie in ihrer Trauer um einen Angehörigen belästigt mit den Glaubensüberzeugungen eines wildfremden Menschen! Das löst Empörung aus, nicht nur über den Briefeschreiber, sondern über die Zeugen Jehovas in ihrer Gesamtheit. Zu Recht reagieren die Menschen empört, wenn nicht einmal ihre Trauer respektiert wird.

Erstellt am Freitag 3. Juni 2011
Unter: Allgemein, Zeugen Jehovas | 2 Kommentare »

Zeugen Jehovas Bremen – Keine Anerkennung als Körperschaft

Von Marcus Schuster
Bremen. Die Bremer Bürgerschaft hat die Anerkennung der Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts abgelehnt. Die FDP hatte den Antrag in das Landesparlament eingebracht – aber nur, um derartige Anerkennungen von Religionsgemeinschaften in “ein Verfahren beim Senat umzuwandeln”, so Magnus Buhlert.

“Eine Anerkennung der Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts wollen auch wir nicht”, betonte der FDP-Abgeordnete. Eben jener zweite Antrag, eine Gesetzesänderung des Verfahrens, wurde von der Mehrheit in der Bürgerschaft ebenfalls abgelehnt.

Zahlreiche Abgeordnete äußerten sich vor der Abstimmung zu den, wie sie einstimmig betonten, intensiven Erörterungen in ihren jeweiligen Fraktionen. Insa Peters-Rehwinkel (SPD) hob den Aufwand hervor, mit dem man sich mit den Zeugen Jehovas auseinandergesetzt habe. Neben einer Anhörung von Vertretern der Religionsgemeinschaft habe man sich mit einer Stellungnahme des baden-württembergischen Justizministeriums beschäftigt. Ein Vertreter, der extra dafür in Bremen gehört wurde, empfahl, dem Antrag nicht stattzugeben.

“Das sind Grundrechtsverletzungen”

Als Gründe für Bedenken nannte Insa Peters-Rehwinkel unter anderem, dass die Zeugen Jehovas Bluttransfusionen in medizinischen Notfällen ablehnten. “Das sind Grundrechtsverletzungen, die Leib und Leben gefährden” – besonders bei Kindern. Ein weiterer Punkt war die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern der Religionsgemeinschaft, die etwa durch Züchtigungen beeinträchtigt werde. Dennoch gehe es hier nicht um ein Verbot der Gemeinschaft, betonte Insa Peters-Rehwinkel, sondern um die Frage, warum man diese besser nicht mit den Privilegien einer Körperschaft des öffentlichen Rechts ausstatte.

Eine freie Willensentscheidung in der Gruppe könne angezweifelt werden. Sibylle Winther (CDU) machte dies fest am Umgang mit Abtrünnigen: Aussteiger würden gemieden. “Ich finde das unsäglich, wie da Familien und Ehen auseinandergerissen werden.” Zur Ablehnung in ihrer Fraktion sagte Winther: “Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht.”

Zweifel an der Rechtstreue

Bei der Anhörung der Zeugen Jehovas hätten sich einfach Zweifel an deren Rechtstreue ergeben, befand Horst Frehe von den Grünen. Er erteilte deren Vorwurf, man wolle sie stets nur verbieten, eine Absage. “Unsere Gerichte entscheiden immer im Einzelfall, etwa bei einem Sorgerechtsentzug.”

Frehe zitierte aus einem Brief der Zeugen und kam zu dem Schluss: “Die Rechte aus der Religionsfreiheit, die für sie hier in Bremen gesichert sind, verwechseln sie mit den Privilegien einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.”

Quelle: http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/376426/Keine-Anerkennung-als-Koerperschaft.html

Kommentar:
Glückwunsch an die Bremer Bürgerschaft zu dieser Entscheidung! Es wird immer deutlicher, dass man es sich in Berlin zu leicht gemacht hat. Aussteiger nicht anzuhören war ein wesentliches Defizit im Berliner Anerkennungsverfahren. Bleibt zu hoffen, dass jetzt nachgebessert wird und den Zeugen Jehovas die Körperschaftsrechte insgesamt aberkannt werden. Nicht nur Aussteiger sollten empört sein. Auch ganz unbeteiligte Bürger sollten sich hier einbringen, insbesondere aus den Bereichen Lehrer und Erzieher.

Erstellt am Samstag 14. Mai 2011
Unter: Allgemein, Gemeinschaftsentzug, Kindheit, Religionsfreiheit, Sektenausstieg, Zeugen Jehovas | 4 Kommentare »

Zeugen Jehovas – Drücker von Kindheit an – +

In diesem Video stellt + die Zeugen Jehovas Direktvertrieben wie Amway gegenüber. Jede Drückerkolonne wäre froh, wenn die eigenen Leute so gut geschult würden, wie bei den Zeugen Jehovas. Sobald ein Kind Jehova sagen kann lernt es “Zeugnis” zu geben. Kann es lesen, wird es in die Theokratische Predigtdienstschule eingetragen und wöchentlich geschult. Ziel ist es aus ihm einen Bethelmitarbeiter zu machen oder es in fremde Länder als Missionar zu schicken. Auch dafür gibt es eine Schule. Ein selbstbestimmtes Leben gibt es nicht.
Die Kinder lernen, dass es gut ist, sogar für Jehova zu sterben, z. B. durch Verweigerung einer Bluttransfusion.

Erstellt am Montag 25. April 2011
Unter: Allgemein, Gemeinschaftsentzug, Kindheit, Religionsfreiheit, Sektenausstieg, Zeugen Jehovas | Keine Kommentare »

Zeugen Jehovas – Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle – +

+ stellt in diesem Video die Gehirnwäsche der Zeugen Jehovas der von 1984 gegenüber. Abtrünnige, also Leute wie ihn oder mich, darf man nicht reinlassen, nicht mit ihnen reden, nicht ihre Internetseiten ansehen oder ihre Videos. Sonst wird man selbst ausgeschlossen von den Zeugen Jehovas. Eine ganze Armee von Ältesten wacht und kontrolliert über die Zeugen-Schäfchen. 1984 ist dagegen fast noch harmlos.

Erstellt am Montag 25. April 2011
Unter: Allgemein, Gemeinschaftsentzug, Kindheit, Religionsfreiheit, Sektenausstieg, Zeugen Jehovas | Keine Kommentare »

Blutschuld der Leitenden Körperschaft – Zeugen Jehovas – +

Zweierlei Maß heißt das Kapitel von Raymond Franz “Der Gewisssenskonflikt”. Franz zeigt, dass die Brüder in Mexiko zur zweiten Reserve des Militärs gehören und eine entsprechende Karte bei sich tragen, die der Wachttrumgesellschaft Steuerfreiheit gewährt, die Brüder in Malawi dagegen gezwungen sind keine Parteikarte bei sich zu tragen und dafür abgeschlachtet wurden. Verantwortlich dafür ist eine Entscheidung der Leitenden Körperschaft, angeblich geleitet vom Heiligen Geist Gottes, die ohne mit der Wimper zu zucken über Leben und Tod ihrer Mitglieder weltweit entscheidet.

Werdende Mütter verweigern Bluttransfusionen und sterben unter der Geburt, wie im Mittelalter. Junge Menschen nehmen sich das Leben nach einem Rechtskommiteefall. An den Händen der Leitenden Körperschaft klebt Blut. + hat das in dem folgenden Video zum Ausdruck gebracht.

Erstellt am Montag 25. April 2011
Unter: Allgemein, Gemeinschaftsentzug, Kindheit, Religionsfreiheit, Sektenausstieg, Zeugen Jehovas | Keine Kommentare »

Zeugen Jehovas – Bezirkskongresse – der jährliche Streß – +

Drei oder vier Tage im Jahr ist Bezirkskongress. Tausende von Zeugen kommen zusammen in einem Stadion, bei knalliger Sonne, Regen und Wind. Egal. Sie sitzen dort mit Kind und Kegel und lauschen der Wachtturm-Elite. Man friert oder schwitzt, langweilt sich; die Beine schlafen ein und für die Kinder sind diese Tage einfach nur grausam. Stillsitzen – tagelang! + hat die Atmosphäre eingefangen. Otto-Normal-Verbraucher hat keine Vorstellung von der jährlichen Tortour.

Erstellt am Montag 25. April 2011
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Bremer Rechtsausschuss Zeugen Jehovas sollen keine Körperschaft werden

Der Rechtsausschuss der Bremischen Bürgerschaft will nicht, dass die Zeugen Jehovas in Bremen zu einer Körperschaft werden. Eine entsprechende Empfehlung gaben die Politiker von SPD, CDU, den Grünen und der Linken dem Landesparlament. Die Zeugen Jehovas hatten beantragt, dass sie wie andere Religionsgemeinschaften behandelt werden und zum Beispiel Kirchensteuer einnehmen können.

Rechtsausschuss spricht sich gegen Anerkennung in Bremen aus.

Einmütig kritisierten die Mitglieder des Rechtsausschusses den Umgang der Glaubensgemeinschaft mit Abtrünnigen. Die Zeugen Jehovas fordern ihre Anhänger auf, den Kontakt sogar zu ausgetretenen Familienmitgliedern abzubrechen. Das halten viele Parlamentarier für einen Verstoß gegen die Grundrechte. Als problematisch gilt weiterhin das Verbot der Glaubensgemeinschaft, Kranken Bluttransfusionen zu geben. Das verletze das Recht auf körperliche Unversehrtheit – erst recht, wenn das Verbot Minderjährige betreffe. Jetzt muss die Bürgerschaft entscheiden.

Anerkennung bereits in zwölf Bundesländern
In zwölf Bundesländern sind die Zeugen Jehovas schon als Körperschaft anerkannt und damit den Kirchen gleichgestellt. In vier Ländern – darunter Bremen – wird noch darüber gestritten. Das Bundesverfassungsgericht hatte schon vor elf Jahren geurteilt, dass den Zeugen Jehovas grundsätzlich die Anerkennung als Körperschaft zusteht. Die bremische Politik weiß also, dass sie ihre Ablehnung möglicherweise vor dem höchsten deutschen Gericht verteidigen muss.

Quelle: http://www.radiobremen.de/nachrichten/gesellschaft/gesellschaftbremenzeugenjehoas100.html

Erstellt am Sonntag 24. April 2011
Unter: Allgemein, Gemeinschaftsentzug, Religionsfreiheit, Sektenausstieg, Zeugen Jehovas | Keine Kommentare »

Zeugenkinder in seelischer Not – Video von +

+ hat schon viele Videos gemacht. Sein bestes ist ma sim ba belle Wie ein Kind mit seiner Angst bei den Zeugen Jehovas lebt, wird hier deutlich gezeigt. Jetzt wieder verfügbar:

Erstellt am Sonntag 24. April 2011
Unter: Allgemein, Religionsfreiheit, Sektenausstieg, Zeugen Jehovas | Keine Kommentare »