Schadensersatz aus strafbarer Handlung

Ricarda

Mit Schreiben vom 23.12.2006 habe ich die KdÖR in Berlin angeschrieben und Schadensersatz dem Grunde nach angemeldet.
Ich schrieb:

(Ich konnte mir nicht verkneifen den Brief mit dem Wunsch „Fröhliche Weihnachten“ zu beenden.)

Die Antwort kam prompt vom Vorstand Richard Kelsey.
Er schrieb, dafür gäbe es keine Grundlage und meine Überlegungen seien haltlos.
In meiner Antwort verwies ich ihn auf die Grundlage dafür, das BGB !

In der Folge habe ich im Rahmen der Debatte um die Körperschaftsrechte
und die Auflösung der einzelnen Verein Einblick in die Akten jener
Vereinsregister genommen, in die die Vereine eingetragen waren,
deren Versammlungen ich angehörte, also Lauenburg und Bergedorf.

Ich schickte den Schriftwechsel an die Amtsgerichte und beantragte,
die Vereine nicht aufzulösen, insbesondere vor dem Hintergrund des Vermögensübergangs von den Vereinen auf die Körperschaft.

Ich schaltete auch die jeweiligen Regierungen ein, also die Senatskanzlei in Hamburg
und im Rahmen der Anhörung die Bürgerschaft in Bremen, aber auch die Staatsanwaltschaft in Koblenz und die Anwaltskammer, der RA Pikl angehörte.
Der Schriftwechsel ist sehr umfangreich.

Nachdem den Zeugen die Körperschaftrechte verliehen wurden
(trotz aller Versuche von Aussteigern, aufzuklären), schrieben mich
die Vereinsregister an und fragten nach, ob ich weiter darauf bestehen würde,
die Vereine nicht zu löschen, was ich bejahte.

Schließlich teilte man mir mit, dass die Löschung trotzdem erfolgt ist.
Einsicht in den Verbleib der Vereinsvermögen erhielt ich nicht.

Später erfuhr ich, dass es wohl Beschlüsse gegeben haben soll, Grundstücke
und Königreichssäale nach Brooklyn zu überschreiben. Geprüft habe ich das nicht.
Dazu hatte ich dann auch weder Lust noch Zeit, finde es aber unverschämt, dass sich
die WTG (nicht nur) meine Arbeitsleistung beim Königreichs-Saal-Bau erschlichen hat und jetzt ganz jemand anders daran konzipiert.

Nach meinen Rechtsempfinden hätte allen, die am Bau mitgewirkt haben Geld ausgezahlt werden müssen, auch all jenen, die den Bau finanziell unterstützt haben, denn die Vereine und die Körperschaft sind unterschiedliche juristische Personen.
Es hätte dann jedem freigestellt werden müssen, das Geld der Körperschaft
zu spenden – oder eben nicht.

Ich glaube auch nicht, dass in dieser Sache bereits das letzte Wort gesprochen wurde. Vielen Zeugen und Aussteigern ist noch gar nicht bewusst, dass sie Leistungen erbracht haben, die auf eine betrügerische Bibelübersetzung zurück gehen.

Weder Jesus noch Paulus sind jemals von Haus zu Haus gegangen.
Jesus betrat einen Ort und sandte seine Jünger aus zu forschen,
wer geeignet ist, dort mit seiner Anwesenheit beglückt zu werden.
Dorthin kamen dann die Nachbarn und Freunde und er lehrte „in den Häusern“.
Mit der Drücker-Tätigkeit der Zeugen zur Verbreitung der WTG-Literatur
hat das gar nichts zu tun.

Ich bin zuversichtlich, dass jetzt, nachdem die Zeugen Körperschaft sind,
viele Dinge ans Licht kommen werden, die vorher, als sie noch Vereine waren,
vertuscht werden konnten. ein wesentlicher Unterschied dabei ist, dass sie früher
fast alle mit „eure Brüder“ unterzeichnet haben, während sie jetzt mit vollem Namen
und Amt unterschreiben müssen.
Alle, vom Vorstand bis zum Ältesten der Versammlung sind jetzt Amtspersonen, unterliegen auch der Amtshaftung und genießen nicht mehr die Schutzrechte
von Privatpersonen.  Sie sind Personen des Öffentlichen Lebens geworden, ganz genau
wie die Amtsträger der Großkirchen.
(Deshalb dürfte man über sie auch „Papstwitze“ machen.
Muss ja nicht gleich Böhmermann- Niveau erreichen.)

Die WTG hat das übrigens noch immer nicht verstanden.
Pikl bemüht sich nach Kräften, den Eindruck zu vermeiden,
die WTG wäre „kirchen-ähnlich“, sagte die Richterin am Freitag
in der Pressekammer.  –  Aber genau das sind sie als Körperschaft !
Sie sind genau das, was sie immer angekreidet haben: Babylon – die Große !
Sie glauben auch noch immer, ihre Schäfchen sind so dumm, den Schwindel nicht
zu merken. Deshalb laufen ihnen die Schäfchen ja auch scharenweise davon,
wie man in der Ausstiegs-Arbeit feststellen kann.
.                                                                                   Ricarda

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Über Ricarda

Ich war 15 jahre lang eine Zeugin Jehovas und helfe seit 2004 Zeugen Jehovas beim Ausstieg und der Verarbeitung ihrer Sektenzugehörigkeit. Daneben beantworte ich gern alle Fragen rund um die zeugen jehovas, helfe Menschen, die sich von Zeugen Jehovas belästigt fühlen und solchen Personen, deren Angehörige bei den Zeugen sind oder Gefahr laufen in die Sekte zu geraten.
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