Zeugen Jehovas – JW.org und die Trollis

Frankfurt fotos (4)

„Das ist wohl so ´ne ähnliche Sekte wie die Zeugen Jehovas,“ höre ich eine Stimme neben mir. Ich drehe mich um und sehe eine Mutter mit ihrem jugendlichen Sohn. Aber über wen spricht die Mutter? Ich drehe mich weiter um und sehe Zeugen mit ihren Trollis.

 

Witzig!

Frankfurt fotos (3)

In der Öffentlichkeit bringt man die Leute mit den Trollis bisher offensichtlich nicht mit den Zeugen Jehovas in Verbindung. Sie sehen ja auch wirklich merkwürdig aus.

 

 

 

Kürzlich sah ich sie in der Spitaler Straße. Fünf oder sechs Zeugen standen dort mit drei oder vier Trollis. Sie bildeten einen Pulk und zwei hielten wohl Schilder hoch. Dabei unterhielten sie sich und lachten miteinander. Mich erinnerten sie an Zirkus-Leute. Gerade in der Spitaler Straße treten ja viele Straßenkünstler auf.

Frankfurt fotos (8)

Merkwürdige PR-Arbeit

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Über Ricarda

Ich war 15 jahre lang eine Zeugin Jehovas und helfe seit 2004 Zeugen Jehovas beim Ausstieg und der Verarbeitung ihrer Sektenzugehörigkeit. Daneben beantworte ich gern alle Fragen rund um die zeugen jehovas, helfe Menschen, die sich von Zeugen Jehovas belästigt fühlen und solchen Personen, deren Angehörige bei den Zeugen sind oder Gefahr laufen in die Sekte zu geraten.
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6 Responses to Zeugen Jehovas – JW.org und die Trollis

  1. Silke Clausitz sagt:

    Also ich verstehe diesen Hype gegen diese Zeugen nicht. Ich sehe sie öfters auf der Straße mit diesen Trollis, aber mir haben die noch nie etwas getan. auch habe ich keine Angst vor denen. Und sie sprengen sich auch nicht in einer Menschenmenge in die Luft.

    Vielleicht wird auch deshalb gegen die Zeugen Front gemacht, weil man gegen die Front machen darf. Sie haben keine Lobby. Und der Mainstream gestattet es auch, gegen diese Zeugen vorzugehen. Wie übrigens gegen alle Christen.

    Nun, wenn man sich Profilieren will, ohne irgendwo anzuecken und den Mainstream im Rücken sicher sein kann, dann gegen diese Zeugen.
    Wirklich mutig……!!!

  2. Jens Mahrbold sagt:

    Ich stimme Silke zu und widerspreche Ricarda. Sicher die Besuche kommen mal zu einer ungünstigen Zeit aber die Zeugen sind stets höflich und respektvoll. In unserer Nachbarschaft lebt eine Familie , die problematisch war. Nachdem sie seit ca. 4 Jahren Zeugen sind, sind die Kinder gut erzogen und die Saufgelage sind eingestellt worden.
    Also gehe ich eher davon aus, dass die Familie durch die Zeugen gerettet wurde.
    Was intern abläuft weiß ich nicht.

  3. Mira Glaubnichtsmehr sagt:

    ja die Zeugen Jehovas, da ist der Name schon Betrug!!!!
    Wie kann jemand Zeuge von etwas sein, was dieser nie gesehen hat.

    Die Sekte macht aus Ihrerer Doktrin gleich ZEUGEN!!!
    lernt man nicht bereits als Kind, dass man NUR bezeugen darf, was man gesehen, gehört
    und als Augenzeuge bestätigen kann.

    Glauben macht nicht in jedem Fall selig ob mit oder ohne Trolley.

  4. Christ Sein sagt:

    Hallo,
    bis Anfang der 1930er Jahre kannte man die Gruppe nur als „Bibelforscher“.
    Nach dem Tode von C. T. Russel, den angeblichen Gründer dieser Bewegung, gab es heftigen Streit in der Führung um dessen Nachfolge und deren weiterer Ausrichtung.
    Das gipfelte darin, das sich die Gruppe teilte, in Die die den Rechsanwalt Rutherford nachfolgten und in Die die Ihm nicht mehr -auch wegen seiner äußerst lieblosen Art-nachfolgen wollten.
    So gab es dann zum Beispiel die „ernsten Bibelforscher“, Bibelforscher und auch andere Bibelforschervereinigungen.
    Der gewiefte Rechtsanwalt Rutherfort erkannte Mitte der 1930er Jahre, das man sich von den anderen, zum verwechselnden Biberforschern Gruppen unterscheiden müsse.
    Auf einem Kongress in Cedar Point Ohio erklärte er nun, vor den Anwesenden, das er auf Grund einer „Eingebung von Jehova“ gemäß der Bibel, im Bibelbuch Jesaja Kapitel 43, Vers 10 jetzt die Bibelforscher den Namen „Jehovas Zeugen“ tragen sollen.
    In Wirklichkeit war das Motiv der Umbenennung lediglich die Abgrenzung zu den anderen teilweise verkrachten Bibilforscher Gruppen.
    Rutherford, der sogenannte 2. Präsident hat entscheidende rechtliche Veränderungen bewirkt, die fast nichts mehr mit dem was Russel wollte und lehrte zu tun haben.

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