Väter

Seit Jahrzehnten haben Väter, die den Zeugen Jehovas den Rücken kehren einen schweren Stand. Die Mütter versuchen, mit Unterstützung der Organisation, den Kontakt zum Ungläubigen Ehemann einzuschränken. Besuchstermine werden nicht wahrgenommen und mit zunehmendem Alter des Kindes wird diesem eingeredet, weil der Vater Jehova nicht dient, sei er schlechter Umgang.

Dem Kind wird erklärt , dass der Vater in Harmagedon sowieso sterben muss und es deshalb besser ist, ihn gar nicht erst in sein Herz zu schließen. Außerdem sei der Vater ja ein Teil der Welt Satans, also ein Böser. Es gibt zahlreiche Beispiele von ehemaligen Zeugen Jehovas, die sich scheiden ließen und vom Weggang an keine Beziehung mehr zum Kind aufbauen oder aufrecht erhalten konnten. Der Kampf um das Umgangsrecht ist zermürbend.

Schließlich geben viele Väter auf. Sie wissen, sie haben ein Kind oder Kinder, man verlangt auch Unterhalt, aber eine Beziehung zum Kind gibt es nicht. Das ist bis heute so: im 21. Jahrhundert!

Und eine Religionsgemeinschaft, die so etwas von ihren Mitgliedern verlangt, wird den Kirchen gleichgestellt als Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Dabei ist die Familie eigentlich durch das Grundgesetz geschützt. Die Zeugen Jehovas zerstören Familien. Und die Politik nimmt das kritiklos hin.

Erstellt am Freitag 17. Dezember 2010
Unter: Allgemein, Gemeinschaftsentzug, Religionsfreiheit, Sektenausstieg, Zeugen Jehovas | 2 Kommentare »