Nicht in meinem Namen – Bodo Wartke

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Denise Chocobom

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Kolja Simon Rohde

Es muss noch immer viel getan werden, um Öffentlichkeit herzustellen.

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Ein Tag für ein Jahr – ein Jahr für ein Jahr

Na die Insider wissen schon…

Ich finde es schon merkwürdig. Ich war 15 Jahre dabei und mache 15 Jahre Ausstiegsarbeit – und bin durch mit dem Thema!

Ich erinnere mich noch genau…

Ich hatte so ein Interview, und die Journalistin sagte ungefähr: „Sie reden immer noch von Ihren Brüdern….“ Ja, genau so habe ich empfunden. Ich war nicht gegen meine Brüder und Schwestern, sondern gegen eine Organisation.

Das hat sich inzwischen völlig geändert!

Ich bin noch immer mit Ex-Brüdern per Du. Ich fühle mich Ex-Brüdern noch immer verbunden. Den Brüdern schon lange nicht mehr! Ich bin auch innerlich per Sie.

Wenn ich sie sehe, an den Bahnhöfen, in Fußgängerzonen oder irgendwo, dann sind sie weit weg. Und dann denke ich an Barbara. 15 Jahre bei mir, 60 bei ihr? Dann wäre sie genau wie alt?

Ich habe genug Zeit verschwendet.

Für mich bin ich klar. Für meine Ex-Brüder bin ich da – in Grenzen. Für die Eingeschlossenen definitiv nicht!

Es irritiert mich trotzdem, dass ich 15 Jahre dabei war – 15 Jahre in der Ausstiegsarbeit – und erst jetzt fängt es an, mir egal zu sein.

Ich gehe an diesen Wachtturmverkäufern vorbei, habe weder den Wunsch sie zu grüßen, noch zu lächeln, sie zu ignorieren oder Mitleid mit ihnen zu haben. Es sind Fremde. Ohne jeden Bezug zu mir, zu meinem Leben, zu meiner Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft.

Sie haben so gar nichts mehr zu tun, mit Gunda, Harald – meinen Zieheltern – Anita, Marianne, …war da noch wer? Klaus vielleicht…

Das ist alles schon so lange her. Es berührt mich kaum noch. Fremde, die mit meinem Leben heute nichts zu tun haben.

Und das ist ein Grund zur Freude.

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Immer mehr wachen auf

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Sektenmanipulation – Barbara Kouhut

 

 

 

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Menschenrechte – Barbara Kouhut und +

Ich habe ja schon immer darauf hingewiesen, dass die 2-Zeugen-Regel und das Kontaktverbot verfassungswidrig sind.

Schaut euch das Video an. Es ist wert, diskutiert zu werden.

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Deutliche Worte

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Uwe über Triggermomente, Fluchtgedanken und Manipulation

Die Betrachtung des Regional-Kongresses hat mich ein wenig Revue passieren lassen.. über die tolle Zeit als Kind und Jugendlicher bei den Kongressen… aber was passiert, wenn man von üblichen Konzentrationsschwächen über geht zu Fluchtgedanken?

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Barbara Kohout – Autorenlesung zum Buch Mara im Kokon

Sachlich, mutig, entschlossen… so kennen wir Barbara.

Sehr schön gemacht. Viel Erfolg beim Verkauf deiner Bücher. Ein neuer und sinnvoller Weg, wenn man eine Nische bedient.

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Einsichten junger Leute

Es ist eine große Freude, zu erleben, das junge Menschen den Ausstieg schaffen und ihre Erfahrungen an andere weiter geben. Das macht Mut und verstärkt die Hoffnung, immer mehr Menschen davor zu bewahren, in die Sektenfalle zu tappen.

Gerade Hineingeborene müssen erst lernen, sich selbst Fragen zu stellen und eigene antworten zu erarbeiten. Selbständiges Denken ist bei den Zeugen Jehovas unerwünscht. Selbstverwirklichung gilt als egoistisch und wird geächtet.

Dabei ist die Frage: was ist der sinn des Lebens eigentlich eher die: was ist der Sinn meines Lebens? Die Antwort ist die individuellste, die es gibt auf dieser Welt.

Für Mozart war es eine ganz andere, als für Ford; für Lincoln eine andere als für Ghandi. Gib also deinem Leben Sinn. Es ist die spannendste Reise, auf die sich ein Mensch begeben kann.

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Prügel war normal

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Zeugen Jehovas – Hannah – endlich frei

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Zeugen Jehovas – körperliche Gewalt

ZJA Kindeswohl und Elternverantwortung

Zeugen Jehovas halten andere Menschen offensichtlich für dumm.

Die Rute der Zucht wurde fast ein Jahrhundert als buchstäblich an Kindern auszuübende körperliche Gewalt gelehrt.
In dieser Broschüre dagegen stellen sie es so dar, als seien es nur die anderen Religionen, die diesen biblischen Begriff falsch interpretiert hätten.

Was für eine Heuchelei !

 

 

ZJA Körperliche Gewalt

Kinder2a

Mit der Geschichte der Zeugen Jehovas, auch zum Thema körperliche Gewalt hat sich ausführlich Manfred Gebhardt
auseinander gesetzt.

Zitat:
Auch zur Frage körperlicher Züchtigung äußert sich der „Wachtturm“ eindeutig.

Zitat:

„‚Wer seine Rute spart, hasst seinen Sohn; aber wer ihn lieb hat, sucht ihn früh heim mit Züchtigung [befleißigt sich der Zucht, RS].‘ Schläge können für ein Kind zum Lebensretter werden, denn Jehova sagt: ‚Entziehe dem Knaben [Kinde. Me] nicht die Züchtigung; wenn du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben. Du schlägst ihn mit der Rute und du errettest seine Seele von dem Scheol.‘ Ferner: ‚Wundstriemen scheuern das Böse weg, und Schläge scheuern die Kammern [das Innerste, ZB] des Leibes.‘ … ‚Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.‘ Und die Abhilfe? ‚Narrheit ist gekettet an das Herz des Knaben [eines Kindes, Me]; die Rute der Zucht wird sie davon entfernen.“ – Spr. 13:24; 23:13, 14; 20:30; 1. Mose 8:21, ZB; Spr. 22:15.“

 Damit dürfte der „Wachtturm“ wohl alle einschlägigen Prügelpädogogik-Bibelstellen zitiert haben und auch deutlich gemacht haben, wie er sie verstanden wissen wollte.

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –

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Wenn nur ein Elternteil Zeuge Jehovas ist

ZJA Kindeswohl und Elternverantwortung

Immer wieder wird bei uns angefragt, nach dem Inhalt dieser Broschüre, die bei weitem nicht jedem Zeugen Jehovas bekannt ist.

Sie wird nur dann ausgehändigt, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt, weil der Zeuge Jehovas das Sorgerecht bekommen möchte. Sie dient ausschließlich der Außendarstellung und soll den Eindruck vermitteln, dass das Kind beim Zeugen-Elternteil viel besser aufgehoben ist, als beim Ungläubigen.

Ich habe euch heute die Seiten
10 und 11 kopiert.

 

Wer die Zeugen Jehovas kennt oder selbst mal einer war, weiß, dass jedes Kind geimpft wird, dass der ungläubige Elternteil in Harmagedon sterben wird und sich in Satans Welt befindet. Das Kind sollte den Umgang daher möglichst beschränken.

Von einer harmonischen gemeinsamen Erziehung eines Kindes
dürfte das wohl sehr weit entfernt sein.

ZJA Erziehung 1ZJA Erziehung 2

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –

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Zeugen Jehovas – der große Verrat an der Liebe

Wie krank ist das !

Bereuen heißt:       Bevor man auf fliegt, seine Liebe verraten.

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –

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Die Aussteiger Szene

 

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Zeugen Jehovas – Uwe Schöning

Juhu – der Nachwuchs macht sich allmählich!

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –

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Zeugen Jehovas- Uwe Schöning

Mit großer Freude beobachte ich jede Entwickling, hin zu einem freien Menschen. Uwe unterstütze ich gern, denn er ist auf einem guten Weg zu einem selbstbestimmten Leben.

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –

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Patrick folgt Mashas Beispiel

Immer mehr Aussteiger haben den Mut. Das lässt doch hoffen.
Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –

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Aussteigerin Masha: lass dich nicht taufen

Hineingeborene haben es besonders schwer.

Masha war klug und hat sich weltliche Freunde gesucht
und das Jugendamt eingeschaltet.
Alles richtig gemacht!

Margit Ricarda Rolf
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  – Sekten-Ausstieg –

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Kongress 2016 – Zeugen Jehovas

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Loyalität bis zum Überdruss

Ein Bericht vom Besuch des Hamburger Regionalkongress 2016
der Zeugen Jehovas / von Solaris

Als er am letzten Freitag im Juli den diesjährigen Regionalkongress der norddeutschen Zeugen Jehovas in der Hamburger Barclaycard Arena eröffnete, war sich der Redner sicher, dass die Teilnehmer schon seit langen in ihrem Umfeld für dieses „ganz besondere“ Ereignis warben. Doch nicht nur gläubige Zeugen Jehovas und ihre Interessierten sind der Einladung gefolgt. Mit Martin, Annett und Solaris waren auch drei Vertreter aus dem Netzwerk Sektenausstieg unter den rund 8000 Besuchern des ersten Tages der dreitägigen Veranstaltung.

Dabei erwies es sich als taktisch kluge Entscheidung, dass Annett und Solaris in der typischen „Dienstkluft“ der Zeugen in Kleid und Anzug kamen. Somit fielen die fehlenden Kongress-Plaketten, mit der sich die Zeugen als Teilnehmer auswiesen, nicht weiter auf. Denn Martin, der getrennt von ihnen auf die Veranstaltung ging, wurde in seiner gewöhnlichen Straßenkleidung sofort als „Betriebsfremder“ identifiziert, dem man wechselweise zwei freundliche Ordner als Aufpasser zur Seite stellte. Martin nutzte diese Gelegenheit, sich schon mal umzusehen für seinen Fernsehauftritt im „Hamburg Journal“ am folgenden Tag. Währenddessen beobachteten Annett und Solaris von der Empore aus ungestört das Geschehen.

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Um es vorwegzunehmen: die in den vergangenen Wochen kursierenden Gerüchte, wonach die Gesellschaft in einem Anfall von „helleren Licht“ einen verschärften Kurs gegen untätige Verkündiger fahren würde, haben sich an diesem Freitag nicht bestätigt. Aber sonst ließ sich das Fazit dieses Freitags einfach zusammenfassen mit „Business as usual“.

„Bleibe Jehova gegenüber loyal“ war das aus Micha 6:8 (Revidierte NWÜ) abgeleitete Motto, mit dem die diesjährigen Kongresse der Zeugen Jehovas überschrieben sind. Und Loyalität war auch der zentrale Begriff, um den es sich in jedem der 18 Vorträge drehte. Wenig überraschend, wem sich die Angehörigen dieser religiösen Sondergemeinschaft zur ungeteilten Loyalität verpflichten sollen: Jehova Gott. Und im gleichen Zug die Erklärung, dass sich diese Loyalität auch auf seine irdische Organisation erstreckt. Deswegen, so einer der Redner, würden auch alle loyalen Zeugen immer gut über die Organisation sprechen und ihr nicht bei Lehr- und organisatorischen Änderungen kritisch begegnen. Eine offene Debattenkultur sieht anders aus.

Loyalität wurde durchgespielt in allen Lebenssituationen, in denen sich „Otto Normalverkündiger“ mit Anfechtungen seines Glaubens konfrontiert sieht. Beispielhaft steht der Vortrag „Bleibe loyal im Denken! (2. Korinther 10:5)“ in dem als Gegenmittel gegen „verkehrte Gedanken“ auslösende Begierden folgende Gegenmittel empfohlen wurde: Beten, Bibel lesen, verkehrte Gedanken vertreiben und positives Denken, eine Form der Selbstkontrolle, die die Psychologie als Gedankenstopp kennt. Diese manipulative Technik wird bei Patienten in der Verhaltenstherapie gegen zwanghafte, grüblerische Gedanken, Zwänge und Phobien eingesetzt. Üblicherweise übt der Therapeut mit dem Patienten bei störenden Gedanken, wie zum Beispiel „ich muss mir dreimal die Hände waschen“, ein lautes „Stopp!“ zu rufen. Bei den Zeugen Jehovas werden Zweifel an der Organisation, Neid , unzüchtige Gedanken usw. als corpus delikti angesehen. Diese sind mit Bibel lesen, Beten oder anderen theokratischen Aktivitäten zu unterbrechen. Umso öfter man die Gedankenstopptechnik anwendet umso mehr wird das zu einem Automatismus, der Betroffene denkt über sein Handeln nicht mehr nach.

Doch Loyalität zeigt der gläubige Verkündiger nicht nur in der Selbstkontrolle. Selbst die Nutzung der Webseiten JW.ORG und JW-Broadcasting ist ein Zeichen der Loyalität. Aber auch „das Gedankengut der Abtrünnigen zu meiden wie die Pest hat etwas mit Loyalität zu tun“, ein Klassiker, der in der Kongressrhetorik natürlich auf keinen Fall fehlen darf. Loyalität zu Jehova – so wie sie die Gesellschaft definiert – steht über allen anderen Bindungen, wie der natürlichen Loyalität zu den eigenen Familienmitgliedern. Entsprechend wurde der selbst die Familienbande durchschneidende Gemeinschaftsentzug als „nützlich“ und „schmerzliche Zuchtmaßnahme“ bekräftigt, um „die Organisation rein zu halten“.

Loyalität – Loyalität – Loyalität – Nie zuvor in unserem Leben haben wir dieses Wort und seine Abwandlungen so oft gehört wie an diesem einzigen Tag, bis zum Überdruss. Und wenn wir es in der Hand hätten, würden wir es hiernach für die nächsten zehn Jahre aus unserem Wortschatz streichen.

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Doch der letzte Vortrag des Tages enthielt ein paar Details, die uns aufhorchen ließen. Der aus der Zentrale in Selters angereiste Justiziar der Zeugen Jehovas, Gajus Glockenthin, teilte mit, dass die Reduzierung der Bethelfamilie um 200 Hauptamtliche abgeschlossen sei. Moment mal! Galt bis vor nicht allzu langer Zeit Wachstum als Zeichen des Segens Jehovas? In jedem Unternehmen wäre ein derart drastischer Personalabbau ein deutliches Krisensymptom, das bei den Beteiligten in der Regel Ängste auslöst. Gewiss, uns ist bekannt, dass die Organisation vor allem in den reichen Staaten des Westens in eine Phase der Stagnation übergegangen ist. Und doch hätten wir gerne mehr aus erster Hand darüber erfahren, was diese einschneidende Maßnahme erforderlich machte. Bei einstmals 1100 Bethel-Hauptamtlichen kommt diese Maßnahme einem Aderlass gleich. Doch Glockenthin hüllte sich darüber in Schweigen. Transparenz in eigenen Angelegenheiten war noch nie Sache dieser Gesellschaft, die sich selbst als Regierung Gottes auf Erden sieht. Umso mehr hob er dafür den bevorstehenden Groß-Umzug der Weltzentrale von Brooklyn nach Warwick hervor. Die neue, naturbezogene Umgebung würde den Hauptamtlichen wie ein Vorgeschmack auf die neue Welt vorkommen. Und so sieht Glockenthin – wie könnte es auch anders sein – die Leitende Körperschaft, das Führungsgremium der Zeugen Jehovas, weiterhin „am Puls der Zeit“.

von Solaris

eingesandt vom Netzwerk Sektenausstieg

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Zeugen Jehovas – Verlassen der Gemeinschaft

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Die Zeugen Jehovas belügen uns,
wenn es um Interna geht. – Ich möchte daher diesen Punkt noch einmal aufgreifen.

Ich hatte 2010 bereits darüber berichtet, möchte das jetzt aber ergänzen.
Es wird Zeit Akteneinsicht zu nehmen und diese notfalls gerichtlich zu erzwingen.

Worum geht es ?

Über jeden Zeugen Jehovas werden schriftliche Unterlagen geführt,
zunächst einmal in Form der Verkündiger-Dateikarte.

Ich schrieb die Versammlung Lauenburg am 05.08.2006 an
und bat um Einsichtnahme in Daten über meine Person.

Am 17.08.2006 erhielt ich ein FAX vom Sekretär Jürgen Brietzke.
Er teilte mit:
„Da sie nicht mehr zu unserer Versammlung gehören
gibt es keine, wie in ihrem Brief genannte, Karte.

Hinweis:   Gehört jemand nicht mehr zu einer Versammlung
wird die Karte vernichtet; als diese Karte angelegt wurde,
wurden sie darauf hingewiesen, dass diese Karte Eigentum der Versammlung ist.

Außer dieser Karte gibt es keine personenbezogenen Unterlagen,
wie es ihnen aus ihrer Zeit der Zugehörigkeit zu den ZJ bekannt sein dürfte.“

Das steht in krassem Gegensatz
zu den Anweisungen im geheimen Ältesten-Buch.
Deshalb glaube ich kein Wort davon.

Aber lest selbst:

S. 112
Ein Bericht über das Verlassen der Gemeinschaft wird unverzüglich an das Zweigbüro gesandt. hierzu sollen die entsprechenden Formulare verwendet werden. (Siehe 7:33-34)

S. 115 (bei Wegzug)
Da er sich nicht am Predigtdienst beteiligen darf, bleiben seine Karten
in der Versammlung, in dem ihm die Gemeinschaft entzogen wurde,
bzw. er die Gemeinschaft verließ.

S. 116 ungebührlicher Umgang mit Verwandten
Hat jemand Umgang, wird er nur ermahnt, es sei denn er hat „ständig geistige Gemeinschaft“ und „würde den Gemeinschaftsentzug offen kritisieren.“
Dann würde man auch ihm die Gemeinschaft entziehen.

Es gibt also bei den Zeugen Jehovas Aufzeichnungen über uns,
die uns nicht bekannt sind und die geheim geführt werden.

Ich habe damals auch Rudte angeschrieben,
den Datenschutzbeauftragten der Zeugen Jehovas.
Auch den Hamburger Datenschutzbeauftragten
Hartmut Lubomierski schreib ich an.
Die Zeugen leugnen einfach, dass es diese Aufzeichnungen gibt,
und sie kommen bisher damit durch;  bisher..

 

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Kongress-Nachlese 2016 – Extra für EUCH gedreht

Kongress-Nachlese 2016 – Extra für EUCH gedreht von  + (= PLUS)  auf  Vimeo.

Großer Dank und Respekt an +    für diese Arbeit.
So etwas zu untersuchen, darauf muss man erstmal kommen.

Wer mehr über die unglaublich fleißige Arbeiten von + erfahren möchte wird hier fündig.
+  gehörte zu den ersten Aussteigern, der das Video als Instrument
.    der Ausstiegs-Arbeit für sich entdeckt hat.
Das hat unsere gemeinsame Arbeit stets bereichert.

Ich denke, ich werde die Körperschaft mit dem Sachverhalt konfrontieren
und um eine offizielle Stellungnahme bitten.
Sollte ich keine Antwort bekommen, gehe ich damit an die Medien.
.     Margit Ricarda Rolf
– Zeugen Jehovas – Ausstieg –

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Kongress-Nachlese 2016

 

Kongress-Nachlese 2016 Unterhaltung from Plus on Vimeo.

 

 

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