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News: Regionale Treffen beim
Stammtisch der ehemaligen Zeugen Jehovas

 
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Autor Thema: Aufruf an alle Ex-Zeugen in Österreich  (Gelesen 1045 mal)
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FreieExZJ
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hineingeb. Ausgestiegene mit 33 Jahren Erfahrung


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« am: 11. November 2017, 07:16:22 »

Vielleicht bringt dieser Aufruf hier wieder etwas Bewegung hinein.

In Österreich gibt es zurzeit eine Prüfung für das Aberkennungsverfahren des aktuellen Status "staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft" der ZJ.
Ich gebe hier die Worte des Hrn. DI Dr. Anton Stifter aus der Kultusabteilung im österr. Bundeskanzleramt wieder (per Email am 27.10.17):

„Gegenstand der Prüfung ist die Frage, ob die in § 5 des Bekenntnisgemeinschaftengesetzes BGBl. I Nr. 19/1998 idF BGBl I Nr. 78/2011 angeführten Tatbestände, die zu einer Versagung des Erwerbs der Rechtspersönlichkeit führen, erwiesenermaßen gegeben sind:
zB Behinderung der psychischen Entwicklung von Heranwachsenden, Verletzung der psychischen Integrität und Anwendung von psychotherapeutischen Methoden zum Zwecke der Glaubensvermittlung.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die wichtige Frage, ob das Erfordernis der positiven Grundeinstellung gegenüber Staat und Gesellschaft gegeben ist (§ 11 a).“

Ausschlaggebend für die Einleitung der Prüfung war lt. Hrn. Stifter ein Artikel im Magazin Profil Nr. 8/2017 („Gottesfurcht und Schrecken – Ex-ZJ erheben schwere Vorwürfe gegen die Organisation der ZJ“).

Jeder Ex-Zeuge in Österreich hat somit die Möglichkeit, zu diesen Punkten seine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse an DI Dr. Stifter Anton zu schreiben: anton.stifter@bka.gv.at .
Es ist seiner Auskunft nach ein Zeitrahmen von ca einem Jahr für die Bericht- und Faktensammlung seitens des BKA vorgesehen.


An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die Zeugen Jehovas an sich keine schlechten Menschen sind, sondern vielmehr Opfer einer eminent manipulierenden Organisation. Unser Groll oder dergleichen betrifft genau genommen nicht "die Zeugen Jehovas" generell, sondern die Organisation, die Leitung.
Es ist zwar nur ein kleiner Unterschied in der Formulierung, aber erfahrungsgemäß hilft dieses kleine Detail so manchem Ausgestiegenen, der noch Familie in der Org hat  Smiley
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« Antworten #1 am: 27. Dezember 2017, 13:49:58 »

Gute Aktion! Was soll dann das Ergebnis sein?
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FreieExZJ
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hineingeb. Ausgestiegene mit 33 Jahren Erfahrung


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« Antworten #2 am: 27. Dezember 2017, 15:34:25 »

Das wird sich zeigen.

Wünschenswert ist
.) die Information der Öffentlichkeit, dass diese Organisation keineswegs harmlos ist, sondern die Lebensenergie der Mitglieder aussaugt
.) das Verhindern bzw. Erschweren weiterer Selbstentfremdung der darin aufwachsenden Kinder
.) mehr Verständnis und Unterstützung für Aussteiger
und noch so einiges anderes ...

Wenn du nicht selbst ZJ bist, dann überleg dir mal ein paar Auswirkungen von der offiziellen Aberkennung des sozialen Unbedenklichkeitsstatus' einer Organisation, von der du weißt, dass sie brillant manipuliert mit dem Ergebnis, dass die Mitglieder sich permanent schuldig, unwürdig, klein und unterwürfig fühlen, deren Kinder realitätsfremd und völlig selbstentfremdend erzogen werden,  und in der alle Lebensaspekte außerhalb der wenigen vorgegebenen als böse und als unbedingt zu vermeiden dargestellt werden ...

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