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Autor Thema: Körperschaftsrechte in Bremen abgelehnt  (Gelesen 3308 mal)
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Ricarda
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« am: 14. Mai 2011, 08:45:56 »

Die Zeugen Jehovas streben seit der sogenannten Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten die Anerkennung als offizielle Religionsgemienschaft an. Diese wrude den Zeugen Jehovas aus der DDR anerkannt und daher erstritten die Zeugen Jehovas diese Anerkennung als Körperschaft des Öffentlichen Rechts auch in Berlin. Im Nachgang mussten sie diese Anerkennung auch in den einzelnen Bundesländern beantragen und erhielten sie vielfach auch.

Erst jetzt macht man sich in einigen Bundesländern Gedanken zur Rechtstreue der Zeugen Jehovas. In Bremen fand eine Anhörung von Experten und Aussteigern statt. Es wurde sehr deutlich, dass die Rechtstreue der Zeugen Jehovas angezweifelt werden darf. Eine Aufwertung der Sekte durch den Status einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts würde unabsehbare Folgen haben.

Sind die Kinder der Zeugen Jehovas bereits jetzt isoliert, feiern keine Feiertage, nehmen an außerschulischen Aktivitäten nicht teil und sind gehalten nicht mit auf Klassenfahrten zu gehen, so könnte der Körperschaftsstatus dazu führen, die Kinder noch mehr zu isolieren, z. B. durch eigene Kindergärten und Schulen. Das Recht der Kinder auf freie Entfaltung der Persönlichkeit wäre noch mehr eingeschränkt.

Auch die Praxis des Gemeinschaftsentzuges und der Umgang mit ehemaligen Zeugen Jehovas und Aussteigern, sogenannten Abtrünnigen, die nicht einmal von den engsten Familienangehörigen mehr gegrüßt werden dürfen, verstößt gegen das besondere Grundrecht der Familie auf Schutz. Zeugen Jehovas reißen Familien bewußt, also vorsätzlich, auseinander. Dies geschieht sowohl, wenn jemand beginnt ein Zeuge Jehovas zu werden und dadurch seine Familie verliert, als auch, wenn er aufhört einer zu sein und ebenfalls seine Familie verliert. Katastrophal ist dies, wenn ein Kind sich mit 14 Jahren taufen läßt und mit 18 Jahren aussteigt. Es steht völlig isoliert im Leben, ohne Kontakt zu den eigenen Eltern und Geschwistern. Die eigenen Eltern sind gehalten ihr Kind nicht mehr zu grüßen und es in keiner Weise zu unterstützen, damit es in die Sekte zurückkehrt.

Ich begüße die Entscheidung der Bremer Bürgerschaft ausdrücklich:

http://www.zeugenjehovas-ausstieg.de/03-blog/allgemein/zeugen-jehovas-bremen-keine-anerkennung-als-korperschaft.html
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Ricarda
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« Antworten #1 am: 24. Mai 2011, 17:30:22 »

Die Begründung

http://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/volltext.php?area=&np=&navi=informationsdienste5&buergerschaftart=1&dn=D17L1753.DAT&lp=17&format=pdf&edatum=2011-04-2

Volltext noch einmal hier:

http://www.zeugenjehovas-ausstieg.de/03-blog/allgemein/bericht-und-antrag-des-rechtsausschusses.html
« Letzte Änderung: 25. Mai 2011, 08:32:01 von Ricarda » Gespeichert
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