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Autor Thema: Demokratie  (Gelesen 2616 mal)
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Ricarda
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Ich bin Ricarda !


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« am: 13. Mai 2011, 16:53:59 »

Zeugen Jehovas lehnen Demokratie ab. Sie betrachten die Demokratie als eine der Theokratie unterlegene Regierungsform.

An höchster Stelle steht bei ihnen Jehova Gott als Souverän eines theokratischen Staates. Sein Vertreter ist Jesus Christus in der Form des Erzengels Michael, der die Amtsgeschäfte übernommen hat. Ihm unterstehen 144.000 Könige, die aus Menschen bestehen, von denen etwa 134.000 bereits im Himmel sind und die restlichen etwa 10.000 noch auf der Erde. Aus jenen bildet sich die Leitende Körperschaft in Brooklyn, einige hoch betagte Senioren, die im Auftrag Jesu über alle Zeugen Jehovas auf Erden regieren. Was immer sie entscheiden gilt als vom Heiligen Geist geleitet. Allerdings wechseln sie häufig ihre Meinung, weil sie ständig neues Licht aus dem Himmel erhalten.

Ihnen unterstehen ganz banale Verwaltungsorgane, die dem Zweck dienen, Zeitschriften und Bücher zu vertreiben, das Vermögen der Zeugen Jehovas zu verwalten und die enormen logistischen Anforderungen zu organisieren. Dabei werden die einfachen Zeugen in dem Glauben gelassen, dass alles sei der Wille Gottes, dem sie alles andere unterzuordnen hätten. Jeglicher Freiraum einer eigenen Meinung wird beschnitten.

Die Ältesten in den Ortsversammlungen werden geschult die kleinen Zeugen zu kontrollieren. Selbst kleine Kinder werden bereits angehalten die Eltern und Geschwister zu denunzieren, wenn sie beobachten, das zuhause etwas nicht so läuft, wie es im Wachtturm steht. Die Väter sind das Haupt der Familie, Frauen haben sich unterzuordnen und erst danach kommen die Kinder, die in Unterwürfigkeit zu erziehen sind.

Durchregiert wird also von oben nach unten. Jeder Widerstand und jedes Hinterfragen gilt als Mangel an Demut vor Gott und Selbstsucht. Selbstverwirklichung ist eine schwere Sünde. Damit steht die freie Entfaltung der Persönlichkeit dieser Sünde entgegen, weshalb ich die Zeugen Jehovas für verfassungswidrig halte.
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