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Autor Thema: Hütet die Herde Gottes - das neue Gebt-acht-Buch  (Gelesen 3566 mal)
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Ricarda
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Ich bin Ricarda !


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« am: 22. Dezember 2010, 15:52:54 »

Zunächst ein Vorwort:

“Das Buch ist Eigentum der Versammlung. …Weder das Buch noch Teile davon dürfen kopiert oder in elektronischer Form gespeichert werden.”

Netter Versuch!
Bereits beim Gebt-acht-Buch hat das Gericht festgestellt, dass das Zitatsrecht unbenommen bleibt. Zitieren kann man aber nur aus einem Buch, wenn der Inhalt bekannt ist. Ich mache vom Zitatsrecht Gebrauch!

Nun zum Inhalt:
Porneía Kapitel 5 S. 59 ff

“6. Selbstbefriedigung ist nicht Porneía.

Das ist ja mal völlig neues Licht. Wird im 5. Absatz noch betont, dass eine unsittliche Handlung dann stattfindet, wenn eine andere Person (männlich oder weiblich) oder ein Tier am Sex beteiligt ist, es einen Unterschied gibt zwischen dem flüchtigen Berühren der Genitalien und der absichtlichen Reizung – nicht miteinander Verheirateter!!! Und hört,hört: Oral- und Analverkehr – nicht miteinander verheirateter sind Proneía! Auf Eheleute trifft das jetzt offensichtlich nicht mehr zu!!!! Wohlgemerkt, auch für die eigene Stimulation gilt das jetzt nicht mehr.

Wenn ich mir vorstelle wieviele, insbesondere junge Männer schlaflose Nächte hatten, weil sie befürchteten eine Todsünde begangen zu haben, wie viele von jenen sich das Leben nahmen wegen ihrer Gewissensbisse und wie sehr einige Älteste damit beschäftigt waren junge Männer auszuhorchen (und auch junge Mädchen), dann weiß ich nicht, was überwiegt: die Freude darüber, dass damit jetzt Schluss ist, oder die Trauer für all jene die bisher Opfer solcher Ältesten und Eltern geworden sind, die über das Thema “Hände über der Bettdecke” sorgsam gewacht haben.

Bei einer Vergewaltigung gilt übrigens auch nicht mehr das Gebot, sich gewehrt haben zu müssen. Man weicht aus auf den Zeitfaktor, nämlich, wieviel Zeit verstrichen ist zwischen der Vergewaltigung und der Meldung bei den Ältesten.

Untersucht wird das ganze übrigens nur noch, um entscheiden zu können, ob jemand nach biblischen Gesichtspunkten wieder heiraten darf. Was muss passiert sein, damit man zu so merkwürdigen Anweisungen gegenüber der Ältestenschaft kommt? Haben sich zu viele Älteste beschwert, dass in ihrem Sexualleben herumgestöbert wird oder waren diese Themen zu oft Gegenstand der Besprechungen der Leitenden Körperschaft. Haben die Greise keine Lust mehr sich ständig mit den Problemen der sexuell aktiven Brüder und Schwestern auseinandersetzen zu müssen?

Dieses Buch ist jedenfalls ein Angriff auf die Lachmuskeln. Wer mal bei den Zeugen Jehovas war, kommt garantiert auf seine Kosten.

Quelle: http://www.zeugenjehovas-ausstieg.de/03-blog/?p=62
« Letzte Änderung: 22. Dezember 2010, 16:32:30 von Ricarda » Gespeichert
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