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Autor Thema: Sexueller Missbrauch - Stand des Verfahrens  (Gelesen 12544 mal)
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Ricarda
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« am: 16. Juli 2010, 16:04:19 »

Immer wieder tauchen im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch bei Zeugen Jehovas Fragen auf. Daher hier mal ein chronologischer Ablauf.

Im Dezember 2006 habe ich den Zeugen Jehovas in Berlin angekündigt, jeden zu unterstützen, der sexuell missbraucht wurde, z. B. bei Klagen wegen Schadensersatz. Daraufhin erhielt ich den Brief vom 04.Januar 2007 an die Vorstizführenden Aufseher in Kopie, in dem die Versammlungen aufgefordert wurden, etwaige Unterlagen zur Vernichtung zu übersenden. Dieser Brief wurde von mir mit diversen anderen Unterlagen der Staatsanwaltschaft Koblenz zugesandt.

Anstelle eines Ermittlungsverfahrens erhielt ich die Unterlagen im Original zurück. Mir wurde ein Verfahren wegen Nötigung gegen Anwalt Pikl angedroht, wenn ich weiterhin ein Flugblatt verbreite, dass zur Aufklärung der fälle aufgefordert hatte.

Im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche habe ich mich an das Justizministerium gewandt, wie übrigens eine Vielzahl von Betroffenen ebenfalls unanbhängig von mir. Der Vorgang wurde abgegeben an das Familienministerium. Die Abgabenachricht enthielt folgenden Wortlaut:

Zitat:
"Sie sagten während des Telefonats, dass Missbrauchsopfer bei den Zeugen Jehovas nicht über das ihnen Angetane sprechen dürfen, und dass, um einer Missachtung des Verbots und einer daraus resultierenden Strafanzeige entgegenzuwirken, massiv auf die Opfer und deren Angehörige eingewirkt werde. Es ist unvorstellbar, welch eine Qual es für die Opfer darstellen muss, zunächst sexuelle Gewalt im familiären Umfeld erleben zu müssen und anschließend aus Angst, aus eben jenem Umfeld ausgeschlossen zu werden, nicht über das Erlebte sprechen zu können."

Ich werde selbstverständlich nachfassen und das Famileinministerium anschreiben. Ich habe eine Antwort erhalten, die ich als oberflächlich bezeichnen würde. Heute geht mein erneutes Schreiben an das Bundesministerium für Familie, Glinkastraße 24, 10117 Berlin raus. Zuständig ist derzeit Frau Heike Bartesch.

Hier noch mal ein Beispiel zur Erinnerung, das durch die Medien ging:

http://www.youtube.com/watch?v=1ZbeIAse7j0

Der Fall ist typisch für die Vorgehensweise der Zeugen Jehovas, was unzählige ähnliche Fälle belegen.
« Letzte Änderung: 14. August 2010, 10:20:03 von Ricarda » Gespeichert
Ricarda
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« Antworten #1 am: 29. Juni 2011, 17:40:54 »

neuer Artikel:

http://www.zeugenjehovas-ausstieg.de/03-blog/?p=77

Ergebnis des Runden Tisches, Video unserer Justizministerin:

http://www.bmj.de/SharedDocs/Videos/DE/20110302_Runder_Tisch_Pressestatements.html;jsessionid=E72327C1D0BD4CBB2540673019A1EF45.1_cid093?nn=1356288
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