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Autor Thema: ungetaufter Verkündiger  (Gelesen 25668 mal)
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Damian2009
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« am: 01. September 2009, 17:18:57 »

Ich wurde damals, als ich ca. 16 Jahre alt war, von Ältesten gedrängt, ich solle doch ungetaufter
Verkündiger werden. Dieses lehnte ich zum Glück jedesmal höflich ab Zunge
Welche Rechte und Pflichten hätte ich als ungetaufter Verkündiger gehabt
und gibt es diesen Begriff überhaupt noch?
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Ricarda
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« Antworten #1 am: 01. September 2009, 17:26:26 »

Laut Dienstbuch wirst du genauso behandelt wie ein Getaufter. Bei Fehlverhalten wird bekannt gegeben, dass du nicht mehr ungetaufter Verkündiger bist. Jeder darf weiter mit dir sprechen, weiß aber, dass dir Fehlverhalten vorgeworfen wird und wird dich meiden.
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Kety
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« Antworten #2 am: 01. September 2009, 17:28:16 »

@ Damian
was ERST mit 16 Jahren??
Ich war auf drängen hin glaube schon mit 14 Jahren Ungetaufter Verkündiger.
Von welchen Rechten sprichst du??? Da kommen ein paar mehr Pflichten auf dich zu!
Als Ungetaufter Verkündiger bekommst du eine Verkündigerkarte und damit gibst du jeden Monat das Kärtchen mit deinen Stunden, Zeitschriften und Traktatabgabe ab.
Das heißt du hast zu versuchen den Versammlungsdurchschnitt der Predigdienststunden zu erreichen.
Waren bei mir ab dem Zeitpunkt im Schnitt 8 - 10 Stunden im Monat.

Taufen kannst du dich erst lassen, wenn du als Ungetaufter Verkündiger diesen Schnitt schafst und halt noch die 90 Fragen beantworten kannst...
« Letzte Änderung: 02. September 2009, 18:07:42 von Kety » Gespeichert
Damian2009
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« Antworten #3 am: 01. September 2009, 17:37:44 »

@ kety: Ich glaub ich war so 15 oder 16, genau weiss ich das net mehr,
Warum hast Du Dich drängen lassen?
Bei mir haben sie es einmal monatlich versucht, da konnte man fast die Uhr nach stellen
hinterher wurde es nur noch lächerlich  Lächelnd
Insgeheim hatte ich schon längst mit mit den ZJ abgeschlossen
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Kety
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« Antworten #4 am: 02. September 2009, 17:05:51 »

@Damian
Ich war ein Zeugen Mädchen, wie mann es sich Wünscht!  Zwinkernd
Brav, angepasst, immer das machen was von einem Erwartet wird, ohne eingene Meinung...
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« Antworten #5 am: 02. September 2009, 23:51:39 »

@Kety

So eine Tochter habe ich mir immer gewünscht. Aber nein.....
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Dofuf
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« Antworten #6 am: 02. September 2009, 23:54:31 »

bei mir wars ähnlich, auch nie nachgedacht ob s wirklich richtig ist sondern einfach den strom mitgeschwommen, mit 12 ungetaufte verkündigerin und mit 14 taufe...

aber erst jetzt merk ich das ich eigentlich nie richtig selbst geprüft habe ob s wirklich die "Wahrheit" ist erst als mir geholfen wurde mal nachzudenken und zu analysieren...
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« Antworten #7 am: 02. September 2009, 23:58:00 »

und genau das unterscheidet die Gefischten von den Hineingeborenen. Letztere hatten die Wahl, erstere nicht.
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Dofuf
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« Antworten #8 am: 03. September 2009, 00:03:51 »

und genau deswegen fällt mir schwer zu verstehen warum manche junge leute dazugehen... Huch

hatte in Religionzeiten einen guten Freund der mit 18 Jahre sich taufen ließ ohne das seine Angehörigen Zeugen waren, und der auch dann "sehr vorbildlich und brav" war...

dazumals war ich stolz auf ihn das er sich gegen die Familie gestellt hat um Jehova zu dienen, gemäß den Bibelvers: Wer Familie verlässt wird neue gewinnen(sinngemäß, glaub irgendwo in Matthäus) und jetzt denk ich mir warum???  Huch Huch
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« Antworten #9 am: 03. September 2009, 00:07:57 »

weil solche Jugendlichen Probleme im Elternhaus haben und in der Pubertät sind, es auf jeden Fall anders machen wollen, als die Eltern.
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Damian2009
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« Antworten #10 am: 03. September 2009, 09:43:49 »

und genau das unterscheidet die Gefischten von den Hineingeborenen. Letztere hatten die Wahl, erstere nicht.

ich hatte das "Glück", daß meine Eltern selber genug Probleme mit ihrer Ehe hatten,
gerade Vater war nicht gerade ein Vorbild in der Versammlung (weder Ältester noch Dienstamtgehilfe jemals gewesen!)
Da hatte ich es allgemein etwas leichter als andere ZJ Kinder.
trotzdem, waren die ständigen Diskussionen mit den Ältesten über meine nicht vorhandenen Fortschritte
und die Hirtenbesuche auch nicht gerade angenehm für mich.
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Krhe
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« Antworten #11 am: 19. Dezember 2009, 10:52:27 »

ich bin glaube ich schon mit 9 Jahren ungetaufte verkündigerin geworden. älter als 10 war ich aber auf keinen Fall. Okay, wir waren auch die absolut vorbildliche ältestenfamilie.   Unentschlossen
Das hieß dann für meine schwester und mich, dass wir mit dem kalender vor und nach der versammlung durch die reihen rennen konnten, und uns verabredungen für mind. 10 std im monat machen sollten. die 10 std hatten wir von unseren eltern vorgegeben bekommen.
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Esther
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« Antworten #12 am: 19. Dezember 2009, 10:57:59 »

Erstmal herzlich Willkommen, liebe Krähe!  Lächelnd
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« Antworten #13 am: 19. Dezember 2009, 11:34:07 »

@ Krähe,
herzlich Willkommen hier!
Ich glaube 10 Stunden sind so der untere Schnitt den ZJ anstreben sollen. Weiß jemand woher das kommt?
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« Antworten #14 am: 19. Dezember 2009, 12:16:12 »

Ja, es kommt aus Berlin. Dort gab es in der Versammlung meiner Oma eine Tafel. Es wurden alle Stunden eingetragen. Eine Hitliste. Dann wurde der Durchschnitt berechnet und wer drunter lag hatte ein Problem.

Berlin-Charlottenburg. Erzählung von klein Erna. Meine Oma: Erna Hedtke, geb. Hoeldtke.
Warum ich das hier preisgebe? Weil es authentisch ist. Sie hat zwei Überrestglieder gepflegt - im geteilten Haus - und mein Opa hat für deren Rente gesorgt, als Harmagedon dann doch nicht kam. Er war nämlich Angestellter der BfA. Und "Witwe Hedtke" hat dann auch immer brav die Kasse gefüllt mit DM 500,-- mtl., wie sie behauptet hat. Ist aber glaubwürdig!
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« Antworten #15 am: 19. Dezember 2009, 14:07:03 »

@ Krähe,
herzlich Willkommen hier!
Ich glaube 10 Stunden sind so der untere Schnitt den ZJ anstreben sollen. Weiß jemand woher das kommt?

Ich habe selten 10 Stunden erreicht.

Trotzdem wurde ich dauernd auf die Übernahme eines Dienstamtes angesprochen...
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« Antworten #16 am: 19. Dezember 2009, 15:09:07 »

Ja, Hook,

das hattest du mir eindeutig voraus Lächelnd Lächelnd Lächelnd
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Garwain
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« Antworten #17 am: 19. Dezember 2009, 21:59:05 »

Ich wurde so ab 15 dazu "ermuntert" meinen Dienst zu erweitern und zum UV zu werden. Habe es dann auch nach einiger Zeit getan, weil mir die Ältesten und meine Familie auf die Nerven gingen. Ich sollte MINDESTENS 12 Stunden in den Dienst gehen im Monat damit ich zur Taufe zugelassen werde. Hab mich durchgeschummelt^^
Ich war bei jedem Treff dabei, bin aber meist mit anderen Jugendlichen gegangen. Also gegangen ja, nur nicht in den Dienst, sondern zum Kakao trinken im Winter und auf ne Cola im Sommer  Grinsend
Dann einfach 11 bis 14 Stunden eingetragen, irgendwelche Zahlen bei ZEitschriften und Broschüren reingekritzelt und gut is.
"Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast"  Grinsend Grinsend Grinsend
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« Antworten #18 am: 19. Dezember 2009, 22:04:28 »

Wau das hätte ich mich nicht getraut. Ne bei mir war wirklich jede einzelne Stunde hart erkämpft. gut ich bin super langsam gelaufen und die Pionirin mit der ich immer mit bin hat wohl auch etwas geschummelt bei der Angabe aber ich habe immer nur das berichtet was sie mir gesagt hat. Zeitschriften und Traktate waren super hart erkämpft und es gab mehrere Monate wo ich nichtmal ein traktat abgeben konnte...
Dafür war ich super stolz als ich das erste und einzigste Buch in meiner Laufbahn  abgeben konnte an meinen Lehrer....
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« Antworten #19 am: 20. Dezember 2009, 08:58:21 »

Es ist immer wieder erschreckend wie Hineingeborene es fertig kriegen "Jehova" zu betrügen. Ich sehe darin die Ursache für das Doppelleben, dass Hineingeborene bei den Zeugen führen müssen, um zu überleben.

Sie schreiben eine Stunde mehr auf, Jehova steigt nicht vom Himmel, die Erde tut sich nicht auf... und dann werden es zwei oder alle... Jehova schläft immer noch....

und bald ist es nicht mehr Jehova, der getäuscht werden muss, sondern die Aufseher, die Eltern, ggf. der Bruder oder die Schwester, die mitgeht. Da ist es doch nur eine Frage der Zeit bis ein Jugendlicher zum Atheisten wird bei den Zeugen.

Mir als Gefischter wäre so etwas nie in den Sinn gekommen. Ich war aus Überzeugung dabei, voller Eifer und bin nicht mehr gegangen, als ich feststellte, dass ich nicht mehr dahinter stand. Habe dann aber auch ziemlich schnell die Konsequenzen gezogen. Ich glaube, ich hatte Franz etwa zur Hälfte durch, bis zu den Geschichten über die Brüder in Malawi und die Verhältnisse in Mexiko.
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Garwain
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« Antworten #20 am: 20. Dezember 2009, 11:48:43 »

Bei mir lag es u.a. auch daran, dass meine Eltern kein Vorbild darin waren. Mein Vater war immer "krank" oder musste arbeiten, und wenn er mal in den Dienst ging dann nur für eine Stunde. MIr erzählte er dann immer das er sich zu der Zeit zurücksehnt wo er mit seiner "Clique" jeden Samstag 4-6 Stunden predigen war und es sooo viel Spass gemacht hat. Hätte es wirklich so viel Spass gemacht, hätte er sich die ZEit dazu aber einräumen können. Statt dessen saß er lieber am PC und hat Pseudo-Arbeit gemacht oder mal wieder den kranken gespielt - wobei niemand wusste was er eigentlich haben soll.

Meine Mutter ist schon immer Menschenscheu gewesen. Wenig gesellig, sehr schüchtern (was ich leider von ihr geerbt habe, aber mit Eintritt ins Arbeitsleben fast komplett ablegen konnte). Ich kann mich kaum daran erinnern das ich sie mal bei einem Treffpunkt gesehen hätte, ausser in der Dienstwoche. Da ist sie aber nachher nach Hause, weil sie ja das Essen vorbereiten musste, wenn die hungrigen Kinder vom Dienst nach Hause kommen.

Natürlich musste ich ja als "vorbildlicher" Jugendlicher auch mit den Ältesten und Pios in den Dienst, aber die waren alle zum Glück sehr unzuverlässig und haben ständig Termine abgesagt. Als ich in die Nachbarstadt gezogen bin, war das anders. Hier waren die meisten Ältesten und Pioniere Frührentner oder Arbeitslose. Die hatten leider immer Zeit. Aber meinen Hipi habe ich mir trotzdem erschummelt. Über 30 Stunden bin ich nicht gekommen.
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Elisa
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« Antworten #21 am: 20. Dezember 2009, 12:37:04 »

Hallo,

einigen Zeugen hätte man auch das Predigen verbieten sollen. Kannte in Venezuela eine Schwester, welche so unangenehm Interessierten auffiel, dass man mich gebeten hatte,  sie nie bei einem Bibelstudium mit zunehmen.

Schaute dann mal, was sie so falsch machte : Sie ging kein bißchen auf die Fragen des Gesprächspartners ein, sondern nur stur nach Programm der Broschüre die sie für das Studium benutzte. Zwang die Interessierten die Schriftstellen in der Bibel laut zu lesen, auch wenn diese Seh oder Leseprobleme hatten und sich weigerten zu lesen. Sie bestand darauf mit harter Hand.

War mir so peinlich, dass ich mich bei den Interessierten für diese Schwester entschuldigt habe.

Sie war eine 150 % Zeugin, leider, und sah den Menschen nicht mehr , sondern nur den Sklaven und seine Anordnungen.

Soo kann man keinen Menschen zu Gott führen !  Unentschlossen
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Kety
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« Antworten #22 am: 20. Dezember 2009, 12:53:05 »

@Garwain

Waaa ich bin einfach zu Natblond! Was hätte ich mir stress ersparren können. Ich habe bei meinem eizigsten Hipi-Versuch versagt mit irgenwas knapp über 45 Stunden. Was gab das ärger!!!

Dabei war ich noch nicht mal als Hipi gemeldet sonder dank dem anraten eines netten Ältesten habe ich es einfach so versucht, aber nachdem es nicht geklappt hat, wurde ich von meiner Mutter und besagten Ältesten doch zur rede gestellt woran es gescheitert ist...
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Karin Busack
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« Antworten #23 am: 20. Dezember 2009, 12:59:13 »

Ja, liebe Elisa, so eine Schwester kannte ich auch. Die war so undiplomatisch und hat sich immer aufgespielt an den Türen, wie klug und intelligent sie war und wir begriffsstutzig die Menschen an den Türen. Oft haben die die Tür empört zugeschlagen. Aber das konnte ich ja in der Versammlung nicht laut werden lassen, gern bin ich nicht mit ihr gegangen. Eine andere war dabei, mit der ist sie gegangen und die  beiden haben gegeneinander gekämpft, wer besser war...!!!

Schönen 4. Advent wünscht Karin
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« Antworten #24 am: 20. Dezember 2009, 14:21:04 »

Mein Härtefall war der alte Georg Krause. Nicht nur, dass ihn ohnehin keiner verstand, die Leute mich ansahen und fragten: "Was will der von mir?" Dann holte der alte Georg erst richtig aus und predigte die Strafbotschaft, einen Text nach dem anderen, ohne jeden Zusammenhang oder Bezug.

Härtefall im Hochhaus:

Er klingelte, lief um die Ecke Schockiert ich stand völlig verdattert da, die Tür ging auf, der Wohnungsinhaber sah mich an, ging kommentarlos um die Ecke... "Herrrrrr Krause!!!!! Rauuuuusssss!!!!!" Zu mir: das macht der immer so. Bestellen Sie Ihrem Verein, dass ich die Zeugen anzeigen werde. Schönen Tag!!!!"

Ich habe mir den alten Georg zur Brust genommen, ohne jede Rücksicht auf sein betagtes Alter und bin nicht wieder mit ihm gegangen. ER gehörte zu jenen Zeugen, die den Fuß zwischen die Tür stellten.
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« Antworten #25 am: 20. Dezember 2009, 16:46:02 »

Was ich schon ein paar mal fragen wollte Ricarda:
Du nennst ganz offen Namen von Zeugen. Könnte man das nicht als Rufmord bezeichnen, und du damit in Schwierigkeiten kommen (selbst wenn deine Aussagen korrekt sind, was ich mal annehme)
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« Antworten #26 am: 20. Dezember 2009, 17:22:28 »

Das würde ja bedeuten, dass z. B. Wolfgang Baumunk so viel Mumm haben müßte mich zu verklagen und dann würden wir uns in einem deutschen Gerichtssaal gegenüberstehen und dazu wäret ihr dann alle eingeladen. Die Medien auch.

Alles, was dort gesagt würde, dürfte im Intenet berichtet und kommentiert werden.

Ja, das könnte dann sehr spannend werden. Ach ja und natürlich würde ich zu Spenden für so ein Verfahren aufrufen und mit der Sammelbüchse eine Straßensammlung vor dem Königreichssaal machen und allen Nachbarn erzählen, weshalb mein ehemaliger VA gegen mich klagt. und anschließend würde ich die Schriftsätze kommentieren und als Buch veröffentlichen.

So jedenfalls mache ich das normalerweise. Und einen Titel für so ein Buch habe ich auch schon seit Jahren. Es hieße: "Der Blutschuldbruder".
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« Antworten #27 am: 20. Dezember 2009, 19:40:05 »

 Grinsend Ok, wenns soweit ist, sag BEscheid, ich spende dann auch was wenn ich das sehen kann!!
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« Antworten #28 am: 20. Dezember 2009, 20:55:08 »

Hallo Ricarda

Dich möchte ich nicht gerne zur Feindin haben  Zwinkernd

kann mir nicht vorstellen, dass ein aktiver Zeuge den Mumm hat gegen Dich oder einen anderen Ex wirklich gerichtlich vorzugehen. Würde zu viel Negativpresse machen. Und soo dumm sind sie dann doch nicht.
Was gut ist, gerade für Brüder wie Raymond Franz. Sonst hätte er vielleicht wegen Nervenaufreibung sein 2. Buch nicht schreiben können.

Insgesamt glaube ich, dass einigen Zeugen einfach nicht zu helfen ist. Sie wollen belogen und betrogen werden. Und wären sie keine Zeugen, dann eben in einer anderen Sekte.

Bin leider nach den vielen Gesprächen mit Zeugen und auch Ältesten so desillusioniert, dass ich nur noch die aufkläre, bei denen ich den Eindruck habe, dass sie wahrheitsliebend sind.

Sonst würde ich emotional vor die Hunde gehen,, weil ich mich immer so rein steigere und mir nachts im Traum dann noch die Bibelstellen einfallen, die ich beim Gespräch nicht angewandt habe.

LG und viel Glück für Deine Unternehmungen, denn Aufklärung ist und bleibt  WICHTIG

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« Antworten #29 am: 20. Dezember 2009, 20:58:09 »

Hallo Elisa,

ich hatte ja schon das Vergnügen im Gerichtssaal mit RA Armin Pikl. Ich glaube nicht, dass die WTG Lust auf Nachschlag hat. Zwinkernd

Und ohne den Segen der WTG wird kaum ein Ältester etwas unternehmen.
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« Antworten #30 am: 21. Dezember 2009, 12:31:32 »

Es ist immer wieder erschreckend wie Hineingeborene es fertig kriegen "Jehova" zu betrügen. Ich sehe darin die Ursache für das Doppelleben, dass Hineingeborene bei den Zeugen führen müssen, um zu überleben.

Sie schreiben eine Stunde mehr auf, Jehova steigt nicht vom Himmel, die Erde tut sich nicht auf... und dann werden es zwei oder alle... Jehova schläft immer noch....

und bald ist es nicht mehr Jehova, der getäuscht werden muss, sondern die Aufseher, die Eltern, ggf. der Bruder oder die Schwester, die mitgeht. Da ist es doch nur eine Frage der Zeit bis ein Jugendlicher zum Atheisten wird bei den Zeugen.

Mir als Gefischter wäre so etwas nie in den Sinn gekommen. Ich war aus Überzeugung dabei, voller Eifer und bin nicht mehr gegangen, als ich feststellte, dass ich nicht mehr dahinter stand. Habe dann aber auch ziemlich schnell die Konsequenzen gezogen. Ich glaube, ich hatte Franz etwa zur Hälfte durch, bis zu den Geschichten über die Brüder in Malawi und die Verhältnisse in Mexiko.

Ich war bei den Berichten auch immer ehrlich...
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« Antworten #31 am: 21. Dezember 2009, 16:03:17 »

och mann eh Hook,

du bist ja auch so was von ein Lieber.... Küsschen
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Damian2009
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« Antworten #32 am: 31. Dezember 2009, 13:07:28 »

Ich habe selten 10 Stunden erreicht.

Trotzdem wurde ich dauernd auf die Übernahme eines Dienstamtes angesprochen...

Vater hat 10 Std. auch selten erreicht, bekam deshalb nicht selten diese tollen "Hirtenbesuche"
dann kam ihm plötzlich der Einfall er wolle mit mir das FJL Buch studieren, daß vorher ein Dienstamtgehilfe mit mir studierte,
da konnte er sich dann monatlich bis zu 5 Std. mehr aufschreiben, anstatt von Haus zu Haus zu latschen.
Der Dienstamtgehilfe war darüber nicht begeistert, jetzt mußte er wieder draußen predigen gehen.
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bocca
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« Antworten #33 am: 01. Februar 2010, 13:13:07 »

Mein Härtefall war der alte Georg Krause. Nicht nur, dass ihn ohnehin keiner verstand, die Leute mich ansahen und fragten: "Was will der von mir?" Dann holte der alte Georg erst richtig aus und predigte die Strafbotschaft, einen Text nach dem anderen, ohne jeden Zusammenhang oder Bezug.

Härtefall im Hochhaus:

Er klingelte, lief um die Ecke Schockiert ich stand völlig verdattert da, die Tür ging auf, der Wohnungsinhaber sah mich an, ging kommentarlos um die Ecke... "Herrrrrr Krause!!!!! Rauuuuusssss!!!!!" Zu mir: das macht der immer so. Bestellen Sie Ihrem Verein, dass ich die Zeugen anzeigen werde. Schönen Tag!!!!"

Ich habe mir den alten Georg zur Brust genommen, ohne jede Rücksicht auf sein betagtes Alter und bin nicht wieder mit ihm gegangen. ER gehörte zu jenen Zeugen, die den Fuß zwischen die Tür stellten.
So einen Bruder gab es bei uns auch-Älteres Semester, den Fuss in die Tür und dann Tod und Verderben predigen.Ein Bauer auf dem Land hat dann mal seinen Hund losgelassen.Ratet mal,wen der Hund dann noch erwischt hat Zunge
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« Antworten #34 am: 07. Mai 2010, 09:27:46 »





das bleibt dann jemanden erspart wenn man ungetaufter Verkündiger ist
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« Antworten #35 am: 04. Juli 2011, 21:07:10 »

Ich glaube zu meinet Zeit hieß das noch "anerkannter Mitverbundener"
Das wurde ich als ich das erste mal mit in den Dienst ging. Da hatte uch son knappes Jahr studium rum.
Ein halbes Jahr danach wurde ich getauft.
Am Anfang hab ich so 12 und 20 Stunden. Ehrlich abgerechnet :-)
Nach eine mißglücktem Hipi aus Familiären Gründen merkte ich so langsam das ich den Accu leer hatte und hab dann auch bisl geschummelt.
Nur so viel das im Schnitt lag und Ruhe hate. ;-)
Und nach meinem Komitee durfte ich nicht mehr. Nur mit Ältesten und davor hab ich mich dann drücken können
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